Mit Sodastream Geld sparen – was taugen eigentlich Wassersprudler?

Mit Sodastream Wassersprudler Geld sparen

Schwere Flaschen tragen und lästige Pfandrückgabe kann eventuell der Vergangenheit angehören, wenn man auf einen Wassersprudler umsteigt. Kann man mit einem Sodastream Geld sparen und ist es auch gesund? Mit dieser Frage beschäftigt sich dieser Artikel.

Mit einem Wassersprudler wie Sodastream kann man sein Wasser selbst aufbereiten und aufsprudeln. Dazu füllt man es mit Kranwasser auf und mittels Kartuschen kann man das Wasser aufsprudeln. Je nach Wasserqualität schmeckt es sogar richtig okay. Die jährlichen Kosten für einen Erwachsenen der 2,5 Liter Wasser zu sich nimmt, beträgt bei umgerechnet circa 220 Euro. 

Geht man tiefer in die Berechnung zeigt sich, dass man zwar mit einem Sodastream Geld sparen kann, aber nur, wenn man bisher teures Wasser von Markenherstellern gewohnt ist. Im Folgenden gehen wir tiefer in die Berechnung und die tatsächliche Ersparnis mit einem Wassersprudler.

Wie viel kann man mit dem Sodastream sparen?

Je nach persönlichen Präferenzen was die vorherige Wassermarke betrifft, kann man mit Sodastream Geld sparen.

Der durch Sodastream hergestellte Sprudel kann sich qualitativ im Vergleich mit Sprudelwasser vom Discounter messen.

Während zum Beispiel Mineralwasser Aqua Culinaris Medium von Aldi pro Liter 13 Cent kostet, nutzt Sodastream Leitungswasser, welches umgerechnet ungefähr mit 0,2 Cent zu beziffern ist.

Um einen fairen und realen Wert zu berechnen, müssen allerdings auch die Anschaffungskosten mit berechnet werden. Dabei kann man bei Sodastream zwischen den Modellen Easy für 99,90 Euro, Crystal 2.0 für 159,90 Euro und Power 19,90 Euro wählen. Sie unterscheiden sich in Größe, Material der Flaschen und der Vielfältigkeit an Sprudelintensität.

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Was in keinem Fall fehlen darf, sind die CO2-Zylinder. Abgesehen vom ersten Zylinder, der bei der Bestellung mit inbegriffen ist, kosten Austauschzylinder rund 8 Euro. Dafür können sie ungefähr 60 Liter Leitungswasser in Sprudel umwandeln.

Das Sparen mit einem Wassersprudler ist nur in besonderen Fällen möglich

Im langjährigen Vergleich von Sprudelmarken und Sodastream kann man feststellen, dass durch die hohen Anschaffungskosten der Sodastreams kein Wassersprudler mit Discountermarken wie Aqua Culinaris Medium mithalten kann.

Wenn man allerdings höherpreisige Sprudelwasser wie Gerolsteiner Medium für 0,53 Cent gewohnt ist, würde sich ein Sodastream in finanzieller Hinsicht definitiv lohnen. Zugrunde lege man dabei die täglich empfohlene Trinkwassermenge von rund 2,5 Litern für einen Erwachsenen. Im Jahr würde man also für die Aldi-Marke circa 119 Euro ausgeben, für Gerolsteiner ungefähr 484 Euro und für Sodastream Easy mit Anschaffungskosten und 15 CO2-Austauschzylindern im Jahr 219,90 Euro. Somit kann Sodastream Geld sparen und kommt gegen so manche Billigmarke an.

Lästiges Wasserflaschen schleppen ist mit einem Wassersprudler wie Sodastream nicht mehr nötig,

Der Vorteil liegt nicht nur im Geld sparen

Doch nicht nur im finanziellen Bereich kann Sodastream sparen. Statt wertvolle Zeit und Kraft mit Wasserkisten schleppen zu verbringen, spart ein Wassersprudler all dies ein und sorgt für mehr Stressfreiheit im Alltag.

Auch das Zurückbringen von Pfandflaschen fällt komplett weg.

Vor allem aber minimiert solch ein Technikwunder übermäßigen Plastikabfall, was heutzutage immer wichtiger wird.

Wie viel kostet ein Wassersprudler?

Mittlerweile haben sich mehrere verschiedene Anbieter von Wassersprudlern etabliert.

Unter den bekannteren Marken finden sich Wassersprudler von Rosenstein und Söhne für rund 40 Euro, mit diesem Preis zählt er zu einer der preisgünstigeren Varianten. Doch eine CO2-Kartusche muss extra dazu gekauft werden. Eine andere Möglichkeit stellt der Wassermaxx für knapp 60 Euro dar. Die Kosten für den Sprudler Sodapop Sharon betragen etwa 80 Euro.

Zwar stellt Sodastream mit rund 100 Euro eine recht teure Anschaffung dar, doch dafür ist eine gewisse Qualität gewährleistet. In einem Marktcheck von SWR wird das nochmals deutlich, als der Sprudler von Rosenstein und Söhne nicht richtig funktioniert, der CO2-Zylinder von Wassermaxx undicht ist, und die Glaschutzhülle des Sodapop Sharon reißt.

Der Sodastream kann diesen Wassersprudlern also mehr als nur das Wasser reichen, zeigt keine Komplikationen und sieht sich zu Recht als Marktführer in der Branche. In diesem Fall spricht ein höherer Preis auch für bessere Qualität, deshalb rät es sich nicht bei einem Wassersprudler Geld zu sparen.

Wie funktioniert es?

Wassersprudler an sich sind einfach zu handhaben. Mit wenigen Griffen sind die CO2-Zylinder eingeschraubt und die Flaschen eingesetzt.

Nun füllt man Wasser ein und per Knopfdruck wird dann Kohlendioxid, je nach Belieben in die Behälter gepresst, was dann zu Kohlensäure wird. Bei Sodapop benötigt eine Schutzhülle mehr Aufmerksamkeit und Zeit, um sie richtig zu montieren, damit das Glas nicht platzt. Sodastream bietet bei diesem Problem eine einfache wie praktische Lösung an: Ein Gehäuse, welches man auf die Glasflasche setzt und somit eine Rundum-Sicherheit gewährleistet oder eine PET-Flasche, je nach Modell. Diese benötigt keine zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen.

PET-Flaschen sollten jedoch einer Reinigung von Hand unterzogen werden, während die Glasflaschen einfach in die Spülmaschine gegeben werden können.

Sind Wassersprudler gesund oder ungesund?

Wassersprudler können eine gewisse Qualität gewährleisten, wenn die Reinigung der Flaschen regelmäßig und gründlich durchgeführt wird. Falls dies nicht der Fall ist, kann sich ein Biofilm – ein Nährboden für Keime bilden, die in das Wasser gelangen können. Hinzukommt, dass in Deutschland Leitungswasser grundsätzlich als trinkbar und nicht krankheitsgefährdend eingestuft ist.

Natürlich sollte man in regelmäßigen Abständen Wasserhähne und Rohre auf Rost oder ähnliche Verunreinigungen untersuchen lassen, um sicherzugehen.

Manche Mineralwasser in PET- oder Glasflaschen versprechen mit natürlichen Bestandteilen angereichert zu sein, wie zum Beispiel Magnesium oder Kalzium. Doch Tests der Stiftung Warentest ergaben, dass fast Zweidrittel der Mineralwasser sehr wenig bis wenig Mineralstoffe enthalten. Mehrere sogar weniger als Leitungswasser. Es deshalb zu sprudeln, hätte also Vorteile. Wer selbst sprudelt, trinkt mehr.

Um genau zu sein, trinken laut der Umfrage Personen 59 % mehr als andere. Dies zeigt eine Onlineumfrage des Marktforschungsinstituts YouGov mit rund 2000 Teilnehmern aus dem Jahre 2015.

Die fruchtigen „Schutzengel“-Sirups von Sodastreams in vielen Geschmacksrichtungen bieten zusätzlich eine Stärkung für das Immunsystem, durch die Anreicherung von Vitamin C.

Der aktuelle Testsieger

Mehrere Tests kommen zu dem Fazit, dass Sodastream durch modernes Design, einfache Bedienung und hohe Qualitäts- und Hygienestandards gegenüber der Konkurrenz überzeugen kann. Ausgezeichnet von Stiftung Warentest und Öko-Test, stellt Sodastream die führende Wassersprudler-Marke dar und das zu Recht. Eine gesunde Alternative zu Plastikflaschen.

Per Knopfdruck frischen Sprudel von zuhause und das ohne zusätzlichen Zeit- oder Kraftaufwand durch Kistenschleppen. Unkompliziert, innovativ und zukunftsweisend, dafür steht Sodastream.

Fazit: Eigentlich eine lohnenswerte Investition

Sodastream WasserflascheWie im Artikel zu lesen war, sind Wassersprudler wie Sodastream nicht immer die günstigste Variante. Es ist aber eine günstige Trinkwasser-Alternative. Wenn man die Rechnung noch einmal Aufstellen würde, indem auch der Kauf von Wasserflaschen mit einkalkuliert wird, liegt der Sodastream dann doch vorn.

Challenge: Fahrrad gegen Auto! So viel spart man wirklich

Schließlich muss das Wasser ja auch mit einem Transportmittel wie mit dem Auto transportiert werden und Pfandflaschen müssen wieder zurück zum Lebensmittel Discounter gebracht werden. Im Vergleich dazu kann man ohne Fahrtkosten, ohne lästiges Wasserschleppen, ohne nervige Pfandrückgabe Wasser bezogen werden. Klar ist auch, dass es umweltschonender ist, wenn alle eben genannten Aspekte wegfallen.

Photo by Charles on Unsplash

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