Geld verdienen mit Uber – Warum Taxifahrer Uber hassen

Geld verdienen mit UberVor ein paar Jahren waren alle deutschen Taxifahrer in Aufruhr. Das Geld verdienen mit Uber wurde für jeden möglich. Man benötigt nur ein eigenes Auto und schon konnte man Menschen von A nach B befördern. Aufgrund des Personenbeförderungsgesetzes wurde der Marktstart teilweise verhindert. Mittlerweile ist es möglich mit Uber Geld verdienen zu können. Man muss nur gewisse Dinge beachten. Die aktuelle Lage und alle wichtigen Informationen zur Taxialternative in diesem Beitrag.

Uber ist ein US-amerikanisches Unternehmen, welches sich als Ziel gesetzt hat, eine Alternative für’s Taxi zu bilden. Jeder der ein eigenes Fahrzeug hat, kann mit der Uber App zum Dienstleister werden und Personen von A nach B befördern. Die Entlohnung beträgt laut Uber niemals unter 19,50 Euro pro Stunde. In Deutschland kann man nur unter bestimmten Bedingungen Uber Fahrer werden. 

Kann man wirklich Geld verdienen mit Uber?

Grundsätzlich wird eine Fahrt via Uber ähnlich, wie bei einer klassischen Taxifahrt festgesetzt.

Zum einen wird der sogenannte Grundtarif berechnet, der dafür erhoben wird, dass die Fahrt überhaupt startet. Parallel hierzu wird noch ein Kilometertarif für die anfallenden Kilometer berechnet.

Die sogenannten Smartphone-Taxis können niedrigere Preise anbieten, da aufgrund der guten Vernetzung auch geringere Kosten für die Kundenakquise entstehen. Wenn die Nachfrage höher ist, passt die App Preise an, um mehr Fahrer zu motivieren, Fahrten zu übernehmen.

Der Fahrer an sich wird auch nur für seine tatsächlich geleisteten Fahrten vergütet.

Die Kosten, die für das Auto entstehen muss der Fahrer selbst tragen. Als Dienstleister muss man ähnlich wie bei einem Taxibetrieb, für die Wartung seines Fahrzeugs aufkommen. Zu den Kosten zählen Positionen wie: Versicherungen, Abschreibungen, Reparaturen und auch die Kfz-Steuer.

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Hier kommt man nun relativ schnell zu der Frage, ob man mit Uber wirklich Geld verdienen kann? Wenn man kurzfristig eine gute Verdienstmöglichkeit sucht, die beispielsweise auch eine flexible Arbeitszeit garantiert, innerhalb einer bestimmten Umgebung bzw. Region, kann Uber die passende Alternative für einen sein.

Grundsätzlich bietet der Versicherungsschutz durch Uber auch einen ausreichenden Schutz und ein hohes Maß an Sicherheit. Es muss ein Personenbeförderungsschein vorliegen, der jedoch kostenmäßig nicht sehr hoch ist und sich deshalb auch verhältnismäßig schnell wieder amortisiert. Einen Personenbeförderungsschein bekommt man nach erfolgreicher Teilnahme eines Kurses in der jeweiligen Stadt.

Voraussetzungen, um Uber zu fahren

Wer nun wissen möchte, welche Rahmenbedingungen zu erfüllen sind, um Uber zu fahren, sollte den kommenden Abschnitt genau lesen. Zunächst muss man sich auf der Uber-Website als Fahrer registrieren. Um diese Registrierung durchführen zu können, ist es zudem wichtig eine Ausweiskopie sowie ein Foto und den Personenbeförderungsschein in seinem Profil zu hinterlegen. Der Personenbeförderungsschein ist in der Bundesrepublik Deutschland schlicht Pflicht, um im gewerblichen Bereich Personen zu transportieren. Dieses erhält man, wenn man die Ortskundeprüfung besteht. Die Kosten betragen circa 700 Euro.

Parallel hierzu benötigt man einen Gewerbeschein, um mit Uber selbstständig Geld zu verdienen.

Neben diesen Voraussetzungen muss natürlich noch ein PKW vorhanden sein. Der PKW darf das eigene Fahrzeug sein oder ein Fahrzeug von einer sogenannten Mietwagenvermittlung.

Uber hat für den Personentransport einige Rahmenbedingungen festgeschrieben, die zwingend erfüllt werden müssen. Hierzu gehören Aspekte wie, dass der Wagen keinen Unfallschaden aufweisen darf und mindestens zwei Türen auf der Beifahrerseite zu vorhanden sein müssen.

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Zudem gibt es verschiedene Voraussetzungen für die unterschiedlichen Dienstleistungen. Die sogenannten Uber-Green-Cars müssen beispielsweise komplett elektrisch sein. Ein Uber-Black-Car muss hingegen ein aktuelles und seriöses, sowie luxuriöses Automodell sein. Um den Nebenjob bei Uber nun komplett starten zu können, muss man sich dann noch in einem entsprechend vorgegebenen Zentrum/ Büro von Uber persönlich vorstellen, um den Uber-Account dann auch tatsächlich aktivieren zu lassen und als Uber Fahrer Geld verdienen zu können.

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Das Versprechen von Uber auf der Website.

Personenbeförderungsschein ist bindende Pflicht in Deutschland

In Deutschland gibt es eine bindende Pflicht, wenn man Personen gewerblich befördern möchte, denn es muss ein Personenförderungsschein gem. § 48 FEV vorliegen. Als Uber in Deutschland mit der App startete, war es noch so etwas wie eine kleine Lücke, die man nutzen konnte. Die Regierung hat prompt nachgezogen und auch Uber Fahrer in die Pflicht genommen.

Viele einstige gewerbliche Taxiunternehmen liefen im wahrsten Sinne des Wortes Sturm gegen diese innovative App und so führten einige rechtliche Konflikte und Auseinandersetzungen dazu, dass mittlerweile in Deutschland beispielsweise das Vorhandensein eines Personenbeförderungsscheins für die Uber-Fahrer eine bindende Pflicht ist.

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Die Reglementierungen sind teilweise zwischen den einzelnen Ländern stark differenzierend. Uber-Fahrer, die in länderspezifischen Randbezirken fahren und arbeiten müssen sich hier über die verschiedenen Voraussetzungen informieren, um keine teuren Fehler zu machen.

Uber als innovatives Konzept mit Mehrwert

Wer einen tollen und einfachen Nebenverdienst haben möchte, kann sich heutzutage mit vielen interessanten Möglichkeiten auseinandersetzen. Eine spannende und relativ einfache Option sicher Geld zu verdienen, ist Uber.

Uber reflektiert insbesondere auf Studenten, die flexibel arbeiten können und über einen PKW verfügen. Das Unternehmen kam in den vergangenen Jahren immer wieder in die Schlagzeilen als Problem für klassische Taxibetriebe.

Doch das Konzept, dass sich hierhinter verbirgt, ist einfach im Vergleich zu konservativen Personenbeförderungsmöglichkeiten innovativ und effizient. Fahrer nutzen zumeist ihr eigenes Auto, für Beförderungen in einem bestimmten Umkreis und schaffen es auf diese Weise ihr totes Kapital des eigenen Autos gewinnbringend einzusetzen. Die Preisgestaltung ist auch sehr transparent.

Das moderne Konzept von Uber wird von namhaften Investoren gestützt

Mit Uber Geld zu verdienen, erscheint nicht nur im ersten Moment als lukrative Einnahmequelle. Uber verlangt nur 20 % des Fahrpreises. Die übrigen 80 % der Einnahmen erhält der Fahrer.

Das Portal Uber tritt in diesem Konstrukt lediglich als Vermittler auf zwischen dem Interessenten und dem Vermieter/ Fahrer. Die Auslastung für Uber-Fahrer ist hoch. Dadurch reduziert das Unternehmen im direkten Vergleich zur klassischen Taxibranche durchschnittlich 30 % bis 50 % der Kosten. Ausschlaggebend hierfür ist das innovative Konzept, das dem Kunden Geld einspart.

Der Gedanke hinter dem Konzept ist die sogenannte Sharing Economy. Aufgrund eines besonders transparenten Preismodells kann der Endverbraucher bzw. Kunde die Entwicklung des Fahrpreises einsehen und bekommt noch vor dem Fahrtantritt einen exakten Preis. Parallel hierzu profitiert eindeutig auch die Umwelt. Da sich die Konsumenten auf diese Art ein Fahrzeug für Fahrten teilen, entstehen zudem auch eindeutig weniger Staus auf den Straßen. In das eigentliche Geschäftsmodell investierten und investieren noch immer viele namhaften Investoren, wie Google. Google war so überzeugt, dass man beispielsweise 258 Mio. US-Dollar für das Unternehmen bereitstellte. Neben Google investierten jedoch noch weitere Investoren, wie Goldman Sachs, Toyota sowie saudische Investmentfonds.

Alternativen von Uber selbst und von der Konkurrenz

Mit Uber kann man nicht nur durch die Personenbeförderung Geld verdienen. Neben der Tätigkeit als Uber-Fahrer, gibt es noch eine Möglichkeit mithilfe des Unternehmens Geld zu verdienen.

Uber Eats

Uber Eats steigt soeben in den Markt ein, wo bereits Lieferheld aktiv ist. Hier können Restaurantbesitzer ihr Essen an ihre Kunden liefern lassen, ohne ein eigenes Lieferteam aufzubauen. Der Kunde bestellt online und schon eilt der Uber Eats Fahrer herbei, um die Lieferung schnell und warm an den Kunden auszuliefern. Hier geht es zur Anmeldung als Uber Eats Lieferant.

Wunder Mobility

Wunder Mobility ist das deutsche Pendant zu Uber. Die App funktioniert sehr ähnlich wie Uber. Auch bei Wunder Mobility ist es  Voraussetzungen, mindestens 21 Jahre alt zu sein, und die Führerschein Klasse B zu besitzen. Eines der Auflagen ist es, dass man mindestens eine zweijährige Fahrpraxis vorweisen muss.

Um Personen von A nach B zu transportieren, muss man einen Personenbeförderungsschein bestehen. Dieser ist durch die Ortskundeprüfung in der jeweiligen Stadt zu bekommen. Hier geht es zu Wunder Mobility Website.

Fazit:

Uber ist tatsächlich eine tolle Alternative, um Geld zu verdienen. Eines der großen Vorteile ist, dass man keine teure Taxi-Konzession von einem anderen Taxi-Unternehmer aufkaufen muss. Es genügt, ein anständiges Auto zu besitzen. Nach dem Anmeldeprozess kann es auch losgehen.

Im Zuge der Beförderungsfahrten können sich zahlreiche hoch spannende Gespräche und Eindrücke ergeben. Man lernt viele neue Menschen kennen und der Alltag kann bunter und interessanter werden.

Als Uber-Fahrer hat man alle Vor- und Nachteile wie ein Taxi-Fahrer. Mit der Entlohnung wird man zwar nicht reich, aber sie ist auch nicht schlecht.

Das Geldverdienen mit Uber ist ein durchaus guter Nebenverdienst per App. Sicherlich auch interessant für Personen die es schwer haben einen Job als Angestellter zu finden oder ihr eigener Chef sein möchten.

Geld verdienen als Uber-Fahrer. Die Vor- & Nachteile

Vorteile

  • Guter Nebenverdienst.
  • Sichere Auftragslage.
  • Günstigerer Einstieg im Vergleich zum Aufbau eines Taxi-Unternehmens.

Nachteile

  • Anfänglich muss man sehr viele positive Bewertungen sammeln.
  • Personenbeförderungsschein zwingend notwendig.

Photo by Dan Gold on Unsplash

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