Warum das Geld verdienen mit Autowerbung nur ein Traum bleibt

Geld verdienen mit AutowerbungKann man mit Autowerbung Geld verdienen? Dieser Frage gehe ich nach und habe tief im Internet gegraben, um Informationen dazu zu finden. Ob man mit Autowerbung wirklich ein paar Euro dazuverdienen kann und wie es genau funktioniert, liest du in diesem Artikel.

Das Geld verdienen mit Autowerbung funktioniert so: Sofern es sich um ein Ausgefallenes oder eine neue Fahrzeuggeneration handelt, können größere Unternehmen Interesse daran haben, dem Besitzer des Fahrzeugs Geld dafür zu zahlen. Die Entlohnung ist zwar nicht wirklich hoch, reicht aber, um einen Teil seiner Mobilitätskosten zu finanzieren. 

Geld mit Autowerbung verdienen – wer kommt denn auf so eine Idee?

Tatsächlich ist die Idee nicht neu. Wer erinnert sich nicht an Zeitungsannoncen in den Neunzigern. Wer sich auf solche Anzeigen gemeldet hatte, konnte gegen eine Gebühr in solchen ominösen Karteien aufgenommen werden. Außer, wie üblich, Taxen sieht man keinerlei Autos, worauf Werbung aufgeklebt ist.

Viele Unternehmen bekleben ihre Autos mit eigener Werbung und verdienen indirekt Geld dadurch, dass dann irgendwann die Telefonnummer des Dienstleisters beziehungsweise Handwerkers für die spätere Auftragserteilung genutzt wird.

Eine andere Möglichkeit um mit dem eigenen Auto Geld zu verdienen
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Grundsätzlich sieht man auf privaten und handelsüblichen Fahrzeugen keinerlei Werbung. Es gibt dennoch Unternehmen, die bereit wären ein Auto zu bekleben. Dafür müssen die Fahrzeuge und auch die Umstände sehr speziell sein.

Welches Autos sind eigentlich interessant?

Red Bull Mini Autowerbung
Ikonischer Aufbau mit viel Werbewirkung. Doch wer fährt freiwillig mit so einem Fagrzeug herum?

Der erste Dämpfer gleich vorweg. Nicht jedes Fahrzeug ist interessant genug, dass man damit Erfolg bei Unternehmen haben könnte. Interessant sind Fahrzeuge, die ganz besonders sind. Mit „besonders“ ist gemeint:

  • Besonders alt
  • Sehr originell
  • Mit besonderen Aufbauten (siehe Bild rechts)
  • Neue Modellgeneration eines Herstellers
  • Innovation in der Fahrzeugindustrie
  • Selten
  • Speziell (Tesla Cybertruck)

Es kann auch durchaus interessant sein, wenn man mit seinem Fahrzeug besonders viele Kilometer in Großstädten abfährt. Natürlich sollte man der Umwelt zuliebe nicht einfach so durch die Gegend fahren. Denkbar ist aber, dass man das Fahrzeug, was man ohnehin schon berufsbedingt nutzt, als Werbefahrzeug anpreist.

Die Direktansprache von Unternehmen

Wenn man auf der Suche nach passenden Partnern ist, um für einzelne Unternehmen Werbung zu fahren, bietet sich die Direktansprache an.

Bei der Direktansprache können sich gute und langfristige Partnerschaften ergeben. Vor allem dann, wenn man viel unterwegs ist. Wenn man einen Werbepartner gewinnt, kann man einen Teil seiner Mobilitätskosten senken.

Mobilitätskosten drastisch senken: Fahrrad statt Auto, so viel spart man jährlich

Es kann sehr rentabel sein, mit dem eigenen PKW, Werbung zu fahren. So kann man quasi passiv Geld verdienen.

Hier ist es von Vorteil eine clevere Unternehmenssuche für dieses Vorhaben anzustreben, denn nicht jedes Unternehmen wird vermutlich über einen solchen Vorschlag glücklich sein und Interesse haben.

Zumeist bieten sich hier kleinere Unternehmen oder sogar Start-ups für solche Vorhaben an. Neugründer sind sind im Regelfall darüber froh, wenn mehr potenzielle Kunden durchaus gezielt aber gut pointiert angesprochen werden. Diese Unternehmen sind aber auch meistens limitiert in ihren Werbeausgaben.

Um möglichen Unternehmen den Mehrwert des Unterfangens näherzubringen, ist es zudem zu empfehlen ein Fahrtenbuch zu führen. Auf Nachfrage kann man die Reichweite verbildlichen und den Mehrwert zu untermauern.

Die Vergütung fällt unterschiedlich hoch oder niedrig aus. Unternehmen sind dazu bereit, ca. 20,00 EUR bis 300,00 EUR pro Jahr für Autowerbung zu vergüten. Die Kosten für die Werbung übernimmt natürlich ebenfalls das Unternehmen.  Man muss halt nur die passenden Partner für dieses Vorhaben identifizieren und finden. Das geht nur mit der direkten Ansprache potenzieller Werbepartner.

Plattform für Autowerbung

Für all diejenigen, die keine Direktansprache der Kunden für Werbezwecke durchführen wollen, gibt es auch die Möglichkeit, über Vermittlungsplattformen zu gehen, um dort etwas komfortabler den richtigen Kunden für sich zu finden.

Ein entscheidender Nachteil hierbei ist jedoch, dass man teilweise Aufnahmegebühren zahlen muss. Einige Plattformen sind etwas fairer und verlangen eine Provision im Falle einer erfolgreichen Vermittlung. Wer bereit ist, Gebühren dafür zu bezahlen und eine kleine Vorinvestition zu tätigen, kann hiermit durchaus Einnahmen verbuchen.

Leider sind die Plattformen eher für gewerblich genutzte Fahrzeuge. Fahrzeuge von Logistik-Unternehmen sind da klar im Vorteil. Die Werbefläche an LKW sind riesig und können von Unternehmen kreativ genutzt werden (siehe Bild – Quelle: Fedex).

Kreative Fedex LKW Werbung
Lustige Form der Werbung mit viel Effekt. Das FedEx Fahrzeug hängt DHL scheinbar in der Schnelligkeit ab.

Werbung auf das eigene Neufahrzeug für den Autohändler

Um passiv Geld zu verdienen, kommen die Leute auf die spannendsten Ideen.

Auch beim Neuwagenkauf kann man den Kaufpreis geschickt herunterdrücken. Denkbar ist ein Preisnachlass durch eine Werbepartnerschaft mit dem Autohaus. Dies wird meistens nur dann möglich, wenn der Verkäufer auch Entscheider ist. Der Preisnachlass kann zustande kommen, wenn man denn im Gegenzug Werbung des Autohauses auf den PKW bringen lässt.

Grundsätzlich ist es so, dass man sich auf eine Vertragslaufzeit einigt. Im Regelfall beträgt die Laufzeit ein Jahr. Solche Agreements werden im Übrigen schriftlich im Kaufvertrag festgehalten. Im Gegenzug erhält man hier einen Preisnachlass, der zwischen 500 EUR und bis 3.000 EUR liegen kann. Auf diese Weise kann auch bei einer Fahrzeugneuanschaffung kräftig gespart werden. Diese Möglichkeit wird von vielen Käufern gar nicht in Betracht gezogen.

Natürlich sieht man solche Werbedeals sehr selten. Das hat den Hintergrund, dass solcherlei Deals nur bei höherwertigen Fahrzeugen zustande kommen. Außerdem ist dieses Klientel nicht wirklich dazu bereit, sein hochwertiges Fahrzeug als Werbeplattform anzubieten.

Einnahmen aus Autowerbung versteuern?

Menschen, die mit ihrem Auto durch Autowerbung Geld verdienen wollen, sollten sich nicht nur die Frage nach möglichen Auftraggebern stellen, sondern vielmehr auch danach, wie hier genau abgerechnet wird.

Beachten sollte man zwingend, dass ganz einfach Einnahmen entstehen, die natürlich als Verdienst gelten. Diese Einnahmen müssen auch versteuert werden.

Passiert das nicht, so macht sich derjenige strafbar, denn diese Gelder sind im Übrigen ein Zusatzverdienst zum Lohn.

Zudem kann man für diese Art der Einnahmen auch die Kleinunternehmer-Regelung nutzen, die ebenso Ersparnisse in der Besteuerung bedeutet.

Grundsätzlich ist aber vor allem im Rahmen der Versteuerung dieser Einnahmen darauf hinzuweisen, dass sie spätestens in der Einkommenssteuererklärung zumindest angegeben werden müssen. Wie dann genau die einzelne Behandlung der Einnahmen durch das Finanzamt erfolgt, richtet sich nach der Höhe der erzielten Einnahmen.

Fazit: Mit Autowerbung Geld zu verdienen bleibt ein romantischer Traum

Das was sich ziemlich gut anhört und auch von der Logik her für größere Unternehmen sinnvoll wäre, ist leider nur unter gewissen Umständen möglich. Für den normalen Verbraucher ist diese Art des Geldverdienens nicht besonders geeignet.

Auch Logistiker oder Speditionsunternehmen, die ihre Werbeflächen an LKW vermieten möchten, stehen vor einem Dilemma. Auf der einen Seite möchte man, dass nutzbare Werbeflächen vermietet werden, auf der anderen Seite kann man eben genau diese Flächen für eigene Werbung nutzen.

Seriös oder unseriös?
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Auch bei der Anschaffung eines Neuwagens kann man Preisnachlässe oder zusätzliche Gratis-Produkte wie Winterreifen aushandeln. Aber das gelingt meistens nur dann, wenn eine neue Modellgeneration erscheint und das Fahrzeug bereits mit Werbemitteln beklebt ist.

Leider ist es ein schöner kleiner Traum, der aber auch teilweise von Menschen ausgenutzt wird, die mit dem Traum anderer Geld verdienen möchten. Man sollte einen hohen Bogen um Plattformen machen, welches die Leute in diversen Plattformen gegen Bezahlung aufnimmt.

Wer nach Möglichkeiten zum Geldverdienen mit dem eigenen Auto sucht, findet bessere Alternativen. Eines dieser Alternativen bildet Uber. Mit Uber kann man in seiner Freizeit interessanter Menschen kennenlernen und gleichzeitig Geld verdienen.

Vor- und Nachteile Autowerbung Geld

Vorteile

  • Zusätzlicher Nebenverdienst.

Nachteile

  • Nur unter speziellen Bedingungen möglich.
  • Für Logistik, Fracht und Speditionsunternehmen eher geeignet.
  • Viele schwarze Schafe in der Branche, die für die Registrierung eine vorab Zahlung verlangen – ohne Erfolgsgarantie.

Photo by Dhiva Krishna on Unsplash

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