Wie du als Virtual Assistant Geld verdienen kannst

Geld verdienen als Virtual AssistantDank der Digitalisierung ist es möglich, als Virtual Assistant Geld verdienen zu können. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig und es ist fast für jeden etwas dabei. Was man als virtueller Assistent verdienen kann und wie man zuverlässige Auftraggeber findet, liest du in diesem Beitrag.

Ein Virtual Assistant übernimmt kleinere oder größere Tätigkeiten von Unternehmen aus dem Technologiebereich. Die Arbeit kann an jedem Ort gemacht werden. Die Aufträge können ebenfalls von jedem Ort der Welt angenommen werden. Je nach Qualifikation und Art des Auftrags kann man zwischen 200 Euro und 4.000 Euro monatlich verdienen. 

Die Möglichkeiten sind enorm. Von kleineren Aufträgen die man zuarbeitet bis hin zur Erfüllung von größeren verantwortungsvolleren Tätigkeiten. Der Verdienst richtet sich immer nach der Art der Tätigkeit.

Was ist ein Virtual Assistant?

In der Zeit der Digitalisierung werden Jobs immer häufiger orts- und zeitunabhängig, sodass auch Assistenz-Jobs online erledigt werden können. Firmen nutzen diese Möglichkeit, um Aufgabenbereiche zu outsourcen, die nicht ortsgebunden an den Firmenstandort sind.

Der Job als virtueller Assistent ist einer dieser Aufgabenbereiche. Im deutschen Arbeitsmarkt steigen die Angebote für Jobs als virtueller Assistent. Die Idee hat ihren Ursprung bei amerikanischen Unternehmen und erlebt seit der Digitalisierung einen regelrechten Boom.

Für den Job als Virtual Assistant sind lediglich ein Laptop und ein einwandfreier Internetzugang notwendig. Vorausgesetzt wird natürlich, dass fundierte Computer- und Internetkenntnisse vorhanden sind.

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Wer Geld als virtueller Assistent verdienen möchte, muss Auftraggeber finden. Aufträge werden meist von Technologie Unternehmen angeboten. Diese kann man entweder durch Eigenakquise gewinnen oder über ein Jobportal für virtuelle Assistenten finden.

Aufträge können von Firmen im In- sowie im Ausland angenommen werden. Wichtig bei der Auftragssuche ist, dass die notwendigen Sprachkenntnisse beachtet werden. Mit fließenden Fremdsprachekenntnissen können daher auch Aufträge aus dem englischsprachigen Raum angenommen werden.

Weiterhin sind für die jeweiligen Jobs grundlegende fachliche Kenntnisse für den Beruf als virtueller Assistent erforderlich. Mit steigenden Qualifikationen erhöhen sich neben den Jobangeboten auch die möglichen Jobpositionen und das Gehalt.

Der Job als virtueller Assistent kann in Teil- und Vollzeit ausgeübt werden. Ein virtueller Assistent in Teilzeit verdient je nach Zeitaufwand und Auftragsvolumen meist zwischen 200 und 600 Euro im Monat. Stellt eine Firma einen virtuellen Assistenten in Vollzeit ein, so kann der Verdienst dementsprechend höher sein.

Der Unterschied zwischen einem virtuellen Assistenten und einem Freelancer

Virtuelle Assistenz und der Job als Freiberufler beziehungsweise Freelancer ähneln sich sehr stark. Der Unterschied liegt darin, dass Virtual Assistants auch in Festanstellung arbeiten können. Freelancer arbeiten meist auf eigene Rechnung und sind selbstständig.

Was muss ein virtueller Assistent machen?

Ein virtueller Assistent übernimmt Aufgaben, die einem Unternehmer dazu helfen, sich auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren.

Virtueller Assistent im Homeoffice
So sieht der Arbeitsalltag eines virtuellen Assistenten aus.

Das heißt, dass ein virtueller Assistent alle Aufgaben übernimmt, die auch ein in der Firma angestellter Assistent erledigt. Der einzige Unterschied dabei ist jedoch, dass ein virtueller Assistent ortsunabhängig und mit flexiblen Arbeitszeiten arbeiten kann.

Das Geld verdienen als virtueller Assistent, ist abhängig von den offenen Aufträgen und Aufgaben der Firmen. Typische Aufträge sind die Übernahme der E-Mail-Kommunikation sowie die Anfertigung von Korrespondenz.

Häufig zählen auch die Erstellung von Grafiken und Präsentationen zu typischen Aufgaben eines virtuellen Assistenten. Reisebuchungen und Hotelreservierung gehören ebenso zum Aufgabengebiet.

Ein weiterer Bereich, den ein virtueller Assistent in Firmen übernimmt, ist das Schreiben von größeren E-Books und anfallende Recherchen zu bestimmten Themen. Geld verdienen als Virtual Assistant kann man jedoch auch, indem man Suchmaschinenoptimierung für Online Agenturen übernimmt. Auch das Schreiben von Texten für Internetunternehmen gehört zu den Aufgaben eines Virtual Assistants.

Wer weitere Sprachen beherrscht kann auch viele Aufträge als Übersetzer annehmen. Eine beliebte Tätigkeit ist der Kundensupport von online Dienstleistern. Grafik- und Webdesign sowie die Erstellung von Bannern fallen ebenfalls in den Tätigkeitsbereich eines Virtual Assistant.

Vor der Auftragsannahme sollte jeder virtuelle Assistent mit dem potenziellen Arbeitgeber klären, welche der beschriebenen Aufgaben in den zu erledigenden Tätigkeitsbereich fallen. Neben den genannten können auch weitere Aufgabenbereiche anfallen.

Weiterhin sollte zu Beginn zwingend besprochen werden, wie sich der Auftraggeber die Kommunikation mit seinem virtuellen Assistenten vorstellt. So kann verhindert werden, dass nach Auftragsannahme Unstimmigkeiten über den Aufgabenbereich oder die Kommunikation entstehen.

Was verdient ein virtueller Assistent?

Wie bereits zuvor beschrieben, ist die Verdienstspanne von vielen Dingen abhängig. Qualifikation und Sprachkenntnisse sind die wesentlichen Faktoren. Im Nebenverdienst sind Einnahmen zwischen 200 und 600 Euro erreichbar. In Vollzeit sollte mindestens rund 2.000 Euro möglich sein. Als Angestellter verdient man anfänglich meist nur den gesetzlichen Mindestlohn, sofern es deutsche Arbeitgeber sind.

Der Verdienst hängt von der Arbeitsintensität sowie von den übernommenen Aufgaben ab. Übernimmt ein virtueller Assistent Aufgaben im Bereich des Textens, kann ein Verdienst von 10 bis 20 Euro pro Stunde erreicht werden. Die Verdienstmöglichkeiten eines virtuellen Assistenten, können sehr stark variieren. Übernimmt ein virtueller Assistent Programmieraufgaben oder Dinge, wofür man speziellere Fähigkeiten besitzen muss, sind Unternehmen häufig bereit mehr zu zahlen.

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Als virtueller Assistent beeinflusst man sein Gehalt selbst. Zu Beginn sollte jedoch ein für den Einstieg angemessener Stundenlohn verlangt werden. Ein Stundensatz ohne Erfahrung und Wissen in dem Bereich der virtuellen Assistenz, ist oft sehr niedrig. Mit der notwendigen Qualifikation kann der Stundenlohn höher ausfallen. Wer beispielsweise eine absolvierte Ausbildung zur Buchhalterin bzw. zum Buchhalter hat, kann natürlich mehr verlangen als Unqualifizierte. Auch spezielle Weiterbildungen in den Bereichen Social Media Management oder Webdesign, weckt das Interesse der Arbeit- oder Auftraggeber.

Auch als Quereinsteiger kann ein virtueller Assistent Geld verdienen. Man eignet sich nach einer Zeit Fähigkeiten und Erfahrungen an, die nützlich sind um besser bezahlte Jobs anzunehmen. Je mehr Erfahrung und Wissen ein Virtual Assistant hat, desto höher fällt der mögliche Verdienst aus.

Ein virtueller Assistent kann durch die verschiedensten Tätigkeiten und dem Austausch mit Kunden viel Wissen erlangen. Schnell gewinnt man an Erfahrung und kann sich langsam hocharbeiten. Des Weiteren kann ein virtueller Assistent sein Netzwerk durch gute Arbeit vergrößern, was ebenfalls dazu führt, dass ein höherer Verdienst möglich ist.

Einen festen Stundenlohn gibt es beim Virtual Assistant nicht. Bei der Kalkulation sollten auch immer die anfallenden Kosten mit einkalkuliert werden.

Wie kommt man an Aufträge?

Aufträge kann man über Jobportale oder durch die Akquise erhalten.

Durch die Eigenakquise kann der Verdienst höher ausfallen. Jobportale oder Jobbörsen verdienen nämlich entweder einmalig oder dauerhaft an einer Vermittlung. Diesen zusätzlichen finanziellen Aufwand, lassen Auftraggeber in ihre Berechnung einfliessen. Dadurch kann der Verdienst des virtuellen Assistenten geringer ausfallen.

Wer jedoch seine Kunden selbst gewinnen möchte und gut in seiner Verhandlung ist, kann sich über höhere Verdienstmöglichkeiten freuen.

Warum man als Virtual Assistant eine Website benötigt

Beginnen sollte man mit einer Website. Neben der direkten Kundenakquise kann man sich nämlich als Virtual Assistant im Internet finden lassen. Neben professionellen Fotos sollte man auch seine Qualifikationen angeben. Firmen die sich dann daraufhin melden, suchen eben genau nach angegebenen Fähigkeiten. Dadurch wird die Gehalts- und Arbeitszeit-Verhandlung für den Virtual Assistant um einiges angenehmer.

Nach dem man seine Website eingestellt hat, sollte man in den bekanntesten Branchenverzeichnissen kostenfreie Einträge erstellen und auch die eigene Website verlinken. Verlinkungen sorgen dafür, dass man bei Google besser gefunden wird.

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Die Website sollte auch auf Englisch übersetzt werden. Auftraggeber aus anderen Ländern suchen nämlich auch nach deutschen beziehungsweise deutschsprachigen Virtual Assistants.

Potenzielle Auftraggeber telefonisch kontaktieren und bewerben

Auftraggeber telefonisch kontaktieren
Fleiß kann sich auszahlen! Wer sich bei potenzieller Auftraggebern telefonisch bewirbt und in den Dialog kommt, kann eine höhere Entlohnung aushandeln.

Wer mehr Eigeninitiative zeigt und auch nicht Scheu ist, kann zum Telefon greifen. Potenzielle Auftraggeber kann man auf diese Art direkter ansprechen. Eigeninitiative bleibt nicht unbelohnt. Bei Sympathie kommt ein Auftrag oder eine Festanstellung schneller zustande.

Jobbörsen für virtuelle Assistenten

Der Markt ist riesig für Virtual Assistants. In seriösen Jobbörsen findet man eine Menge Angebote, um als Virtual Assistant Geld verdienen zu können. Hier sind einige Portale, wo man definitiv mal einen Blick drauf werfen sollte:

Bei den letzteren beiden Portalen handelt es sich um freiberufliche Arbeitsangebote. Davor sollte man sich jedoch nicht abschrecken lassen. Denn häufig ist das der Eintritt in große Unternehmen. Bei einer reibungslosen Zusammenarbeit kann es auch passieren, dass man einen Festvertrag erhält.

Was tun wenn man die Kundenakquise nicht beherrscht?

Wer wenig Erfahrungen in der Kundenakquise hat, sollte die Aufträge, über Portale oder Agenturen zu finden. Die Anmeldung an diesen Portalen ist kostenlos für den virtuellen Assistenten. Der große Vorteil ist dabei, dass man zum einen Referenzen sammelt und fachlichen Kenntnisse für den Job aufbaut. Des weiteren kann sich ein virtueller Assistent gleichzeitig bei mehreren Portalen und Agenturen anmelden. Dadurch steigen die Auftragsmöglichkeiten.

Fazit: Ist die Tätigkeit als virtueller Assistent empfehlenswert?

Wer Geld als Virtual Assistant verdienen möchte, wird überrascht sein. Viele spannende und zum Teil auch leichte Arbeit warten auf einen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Freie Zeiteinteilung und Arbeiten von wo man will, sind schon ein Luxus. Einfach haben es diejenigen, die über viele Qualifikationen verfügen und auch schwierige Aufgaben lösen können.

Wer virtueller Assistent werden will, wird es nicht schwer haben Aufgaben zu bekommen. Viele Unternehmen setzen bereits auf dieses Modell und suchen weltweit nach Hilfe.

Fotos: Unsplash & Pixabay

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