Geld verdienen mit Dropshipping – wie Profis mit dem Handel von Waren Millionen verdienen!

Geld mit Dropshipping

Dieses Geschäftskonzept hat einen riesigen Hype ausgelöst. Angeblich soll das Geld verdienen mit Dropshipping supereinfach sein. Doch ist das wirklich so!? Ist da was dran, oder wieder einfach nur ein Reinfall? Sehen wir uns dieses Geschäftskonzept ein Mal genauer an.

Dropshipping ist ein Geschäftsmodell ohne einer vorab Investition. Man verkauft Ware über sein Onlineshop, ohne es auf Lager zu haben. Erst wenn ein Kunde etwas kauft, wird die Ware beim Hersteller bestellt und direkt zum Kunden versandt.

Schnell wird einem klar, dass dieses Business ziemlich interessant sein kann. Man hat keinerlei vorab Investition und muss sich nur auf das erspähen von neuen Trendartikeln und das Marketing konzentrieren.

Klingt sehr simpel, aber einfach ist es dennoch nicht. Doch gehen wir mal Schritt für Schritt vor und durchleuchten das Geschäftsmodell bis ins letzte Detail.

Was ist Dropshipping?

Unter Dropshipping versteht man das Vermitteln von Waren, ohne mit diesen jemals in physischen Kontakt zu kommen.

Das heißt, dass ein Shop gegründet wird, der eine bestimmte Zielgruppe anspricht. Sobald die Idee für ein Thema des Shops steht, müssen die geeigneten Hersteller der zu dem Thema passenden Produkte gefunden werden. Diese sollten selbstverständlich das Dropshipping anbieten.

Die Ware wird in der Regel direkt beim Hersteller aus Fernost direkt zum Kunden bestellt. Produkte und die dazu passenden Hersteller findet man auf AliExpress oder Alibaba.com.

Diese Produkte werden daraufhin im eigenen Shop angeboten. Sobald eine Bestellung eintrifft, leitet man die Abwicklung ein, indem man das eben verkaufte Produkt beim Hersteller bestellt. Als Empfängeradresse wird die Adresse des Endkunden angegeben.

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Als Dropshipper kommt demnach gar nicht mit den Produkten in Kontakt. Man vermittelt lediglich die Produkte verschiedener Hersteller in seinem eigens angelegten Shop. Die Preisgestaltung liegt demnach in der Hand des Dropshippers. Dennoch sollte man einen Blick auf die Preise seiner Konkurrenten werfen, da das Thema Dropshipping in den letzten Jahren sehr beliebt wurde.

Dropshipping ist besonders interessant für Menschen, die über kein großes Startkapital oder Ressourcen für die Lagerung von vielen Produkten verfügen.

Vorteile von Dropshipping

Im Gegensatz zum klassischen Internethandel bietet Dropshipping eine ganze Bandbreite an Vorteilen.

Zuerst einmal ist beim Dropshipping keine große Investition notwendig, denn es müssen keine großen Produktbestände bestellt werden. Aus diesem Grund fallen natürlich auch alle Lagerungskosten weg.

Man benötigt lediglich ein paar Euro für ein anständiges Shopsystem. Der Onlineshop und das Marketing ist das A und O in diesem Geschäftsmodell. Wer jetzt denkt, dass er Zehntausende Euro für ein Shop benötigt, kann aufatmen. Denn als Shopsystem nimmt man in der Regel die mittlerweile beliebteste Shoplösung Shopify.

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Warum man ohne Umweg Shopify als Shoplösung wählen sollte

Die Shopsoftware Shopify hat die Nase gegenüber anderen Shoplösungen deutlich vorn. In der Vergangenheit musste man Shops nach belieben erstellen lassen. So wurde man schnell zehn bis zwanzigtausend Euro los, bevor man überhaupt einen Cent verdient hat. Shopify hat dagegen eine monatliche Gebühr von (umgerechnet) ca. 25 Euro und bringt alles mit was man benötigt. Sei es das Shopdesign, was man wählen kann, oder verschiedenste Marketing Plugins, um die Käuferzahl statistisch zu erhöhen. Alles ist quasi inklusive oder kostet ein klein wenig Aufpreis. Das Shopdesign ist für diesen Preis sehr günstig und intuitiv bedienbar.

Um erfolgreich mit Dropshipping zu werden, muss man sich voll und ganz auf das Marketing konzentrieren. Die Vermarktung kann natürlich über Google Ads erfolgen. Etabliert haben sich jedoch zwei Marketingkanäle. Das wäre zum einen Facebook oder Instagram.

Weitere Vorteile vom Dropshipping

Eines der größten Vorteile vom Dropshipping-Business ist, dass man kein Geld für die Lagerung der Produkte ausgeben muss. Die Produkte werden in der bestellten Menge direkt an den Kunden ausgeliefert. Damit entfällt auch jegliches Kalkulationsrisiko bezüglich der Menge der bestellten Produkte.

Auch die Logistik spielt für den Dropshipper keine Rolle, da die Produkte von ihm weder verschickt noch verpackt werden müssen. Das wird alles vom Hersteller der Waren übernommen und erspart viel Zeit und Energie.

Das Geld verdienen mit Dropshipping ist demnach sehr viel kosten- und zeitsparender als der klassische Onlinehandel mit Waren. Man muss sich lediglich die passenden Produkte zu seiner Shopidee zusammensuchen, Produkttexte verfeinern und diese im Anschluss veröffentlichen. Sobald der eigene Shop von genügend Leuten besucht wird und diese auch einen Kauf tätigen, weil sie von den angebotenen Produkten und der Seriosität des Shops überzeugt sind, ist ein neuer Dropshippingshop geboren.

Nachteile von Dropshipping

Dropshipping hat aber nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile. Diese müssen erwähnt werden, damit jeder der sich ein Dropshipping-Business aufbauen möchte, auch genau weiß, worauf er sich einlässt.

Ein Nachteil ist, dass man als Händler natürlich selbst für die Produkte haftet. Produkte sollte man nicht blind anbieten, sondern vor dem Verkauf mal für sich selbst bestellen.

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Europäische Standards von Produkten sind nun mal ganz anders als die Standards aus Fernost. Es müssen gewisse Kriterien erfüllt werden, die einem Kunden nicht Schaden dürfen. Viele Hersteller verschweigen bei einer Geschäftsanbahnung, ob die jeweilige Produkte gewisse Standards erfüllen. Da gilt die altbekannte Regel: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Als Alternative ist es denkbar deutsche Hersteller als Dropshipping-Partner zu wählen. Das Problem ist jedoch, dass dadurch die Gewinnmarge deutlich abnimmt und das Marketing dadurch unfinanzierbar.

Ein weiterer Nachteil ist, dass Produktbestände oft variieren. Hat man beispielsweise einen guten Renner gefunden und der Hersteller kann nicht mehr liefern, so kann man auch seine Marketingkampagne für das jeweilige Produkt ebenfalls beenden.

Teuer kann es werden, wenn fernöstliche Anbieter Plagiate von Markenherstellern verkaufen. Es muss nicht unbedingt die Marke draufstehen, dass ein Produkt als Plagiat identifiziert werden kann. Schon gewisse Ähnlichkeiten eines Produktes können reichen, um eine Abmahnung von Markenherstellern zu bekommen.

Dropshipping Verdienst

Der Verdienst eines Dropshippers hängt von der Menge der verkauften Produkte und des Gewinns pro verkauftem Produkt ab. In der Regel verdient man anfangs erst mal sehr wenig Geld, da man Reichweite für den Shop generieren muss und Kunden akquirieren.

Mit Dropshipping Geld verdienen ist einfach, wenn man Produkte mit Alleinstellungsmerkmal besitzt und ein gutes Händchen dafür hat, welche Produkte in nächster Zeit besonders gefragt sein könnten.

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Ein wichtiges Detail, um möglichst viel Gewinn als Dropshipper zu erzielen, ist die Einheitlichkeit der angebotenen Produktpalette. Wenn der Shop viele verschiedene Produkte aus den unterschiedlichsten Bereichen zum Verkauf anbietet, verliert der Kunde schnell das Interesse. Wenn man jedoch einen spezialisierten Nischenshop betreibt, kann der Erfolg viel höher sein. Der Endkunde, der zum Beispiel nach einer Hundeleine sucht, könnte auch Interesse an einem neuen Hundegeschirr haben. Spezialisierung ist eines der Schlüssel zum Erfolg mit Dropshipping.

Um höhere Verdienstchancen zu erzielen, ist es außerdem essenziell den eigenen Shop und die Produkte darin zu werben. Dies ist beispielsweise über Google AdWords, Facebook Werbung oder klassische Printwerbung in Zeitungen oder auf Plakaten möglich. Es ist sinnvoll, seine angesprochene Zielgruppe gut zu kennen.

Was muss man im Dropshipping beachten?

Dropshipping klingt auf den ersten Blick wie das ideale Modell um möglichst schnell und mühelos an viel Geld zu kommen. Der Aufwand des Betreibens eines Shops wird dabei jedoch oft enorm unterschätzt. Das ständige Einstellen von neuen Produkten, der Umgang mit Retouren, das Beantworten von Kundenfragen und die Pflege von geschäftlichen Beziehungen zu Lieferanten und Herstellern sind nur ein paar der Aufgaben, die beim Dropshipping auf der Tagesliste stehen.

Man sollte immer den Überblick über seine Produkte und eine penible Kenntnis über die Eigenschaften derselben aufweisen können. Die Kunden sollen das Gefühl haben beim Experten einzukaufen und dieser sollte auf Anfrage auch alle Fragen über ein Produkt professionell beantworten können.

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Ein weiteres wichtiges Detail, um mit Dropshipping Geld zu verdienen, ist die Auswahl der passenden Lieferanten. Natürlich gibt es, wie überall, auch beim Dropshipping schwarze Schafe, wie zum Beispiel Lieferanten die nicht liefern oder Kunden die mit falschen Kreditkartendaten bezahlen. Dieses Risiko muss immer einkalkuliert werden.

Eine Analyse über die Zielgruppe und deren Wünsche und den bereits existierenden Markt, in der sich die zukünftig angebotenen Produkte befinden, ist für den Start eines eigenen Shops unerlässlich. Es sollte unbedingt ein Businessplan erstellt und die entstehenden Kosten kalkuliert werden.

Mit Shopify Geld verdienen

Shopify LogoWie weiter oben bereits erwähnt, ist Shopify eine der größten Shop-Plattformen, die vorgefertigte Shops für ihre Kunden anbietet. Es wird eine kostenlose 2-wöchige Testphase angeboten und kostet danach in der Einsteigerversion nur 29 US-Dollar pro Monat.

Der Nutzer hat die Möglichkeit durch einfaches Ausfüllen der Felder in den kostenlosen Templates seinen eigenen Onlineshop zu erstellen. Verschiedene Features wie die Warenkorb-Funktion, Artikelnummern und Kundenbewertungen sind bereits in den Templates implementiert. Außerdem sind die wichtigsten Bezahloptionen wie Klarna, Kreditkarte, Bankeinzug und Sofortüberweisung integrierbar. Die mittlerweile verpflichtende SSL-Verschlüsselung ist ebenfalls im Preis bereits inklusive.

Durch die kostenlose Oberlo App von Shopify wird der Dropshippinghandel auf Shopify vereinfacht und nahezu automatisiert. Die einzelnen Artikel der Hersteller können kinderleicht in den eigenen Shop eingebunden werden.

Die Verwaltung von Produktdaten sind mithilfe von CSV-Dateien möglich. So ist der Import von eBay oder WordPress ganz einfach realisierbar. Auch der Export von Verkaufsdaten sind sehr schnell und unkompliziert möglich.

Shopify ist demnach perfekt für kleine bis mittelgroße Shops geeignet und ist für jeden Anfänger im Dropshipping der perfekte erste Anlaufpunkt. Mit ein paar wenigen Euros monatlich, kann man einen superprofessionellen Shop erstellen und spart das Geld lieber fürs Marketing.

Fazit: Solltest du ins Dropshipping Geschäft einsteigen?

Ecomination
Ecomination ist ein starker Onlinekurs zum Thema Dropshipping. Der Herausgeber ist eine bekannte Größe in der Dropshipping-Szene.

Wenn man kein riesiges Startkapital hat und auch bereits Vorerfahrung im Facebook Advertising hat, kommt Dropshipping schon in die engere Wahl. Man sollte jedoch bedenken, dass man mindestens 1.000 bis 2.000 Euro als Kapital für die Werbung benötigt, denn ein Shop ohne Besucher bringt kein Geld ein.

Wenn Dropshipping absolutes Neuland ist, dann gibt es dafür einen empfehlenswerten Onlinekurs namens Ecomination. In diesem Kurs wird alles Schritt für Schritt erklärt und auch alle rechtlichen Aspekte werden dem Kursteilnehmer beigebracht. Der Inhaber des Kurses heißt Riccardo Gödderle und betreibt seit mehr als vier Jahren mehrere Dropshipping-Stores und ist sehr erfolgreich unterwegs.

? Erfahrung mit Emonination
Mit dem Kurs Ecomination habe ich 2017 meinen eigenen Shop auf die Beine gestellt und konnte an der Spitze knapp 4.000 Euro Umsatz erzielen. Meine Werbeausgaben beliefen sich aber auf 3.000 Euro, wodurch ich nur 1.000 Euro Gewinn erreichen konnte. Das liegt aber nicht am Kurs, sondern an zeitlichen Kapazitäten, die mir damals fehlten. Da ich zu dieser Zeit ein Maklerbüro hatte, musste ich mich aufgrund des Zeitaufwandes für mein Hauptbusiness entscheiden.

Später stellte sich heraus, dass es keine gute Entscheidung war, den Shop zu schließen. Viel lieber hätte ich eine Partnerschaft eingehen sollen, wodurch der Shop theoretisch bis heute noch nebenher hätte laufen können.

Foto: Jacky Chiu von Unsplash

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