Podcast erstellen in 10 Schritten

Du möchtest deinen eigenen Podcast erstellen, weißt aber nicht genau, wie du anfangen sollst?

Podcasts haben sich längst etabliert und dienen mittlerweile als ausgereiftes Marketinginstrument.

Podcasts ermöglichen es, deine Botschaften an deine Kunden zu transportieren und dabei gleichzeitig Verbundenheit und Loyalität zu schaffen. 

Falls du bereits mit dem Gedanken gespielt hast, einen Podcast zu erstellen, dann bist du hier genau richtig

In diesem Artikel gebe ich dir eine übersichtliche Schritt-für-Schritt Anleitung an die Hand, mit welcher du innerhalb von kürzester Zeit einen eigenen Podcast erstellen kannst.

eigenen Podcast erstellen

Warum sind Podcasts eigentlich so mega erfolgreich?

Zu Beginn will ich dir zeigen, warum Podcasts denn eigentlich so effektiv sind. Nun, hierfür muss man lediglich einen Blick auf die Zahlen werfen:

  • Mittlerweile kennen ganze 80% der Bevölkerung ab 14 Jahren Podcasts
  • 34% der Deutschen ab 14 Jahren haben schon einmal Podcasts gehört (das entspricht 23,7 Mio. Menschen)
  • 15% der Bevölkerung sind sogar aktive Hörer (das entspricht 10,4 Mio. Menschen)

Die Statistik spricht hier also klare Worte: Podcasts eignen sich zweifellos hervorragend dazu, sich Gehör beim Zielpublikum zu verschaffen, was dir wiederum die folgenden Vorteile verschaffen kann:

  • Generierung von Leads
  • Brand Building
  • Verkaufs-Booster

Im Gegensatz zu Blogs und Nischenseiten, von denen es mittlerweile Abermillionen im Internet vorzufinden gibt, ist der Markt an Podcasts außerdem noch lange nicht so überfüllt. 

Deinen eigenen Podcast erstellen – das ist unsere 10 Schritte Anleitung

Einen eigenen Podcast erstellen ist keine Wissenschaft.

Ganz im Gegenteil: Es ist eigentlich ganz einfach, vorausgesetzt du weißt, was zu tun ist.

In der folgenden 10-Schritte Anleitung lernst du, wie du deinen Podcast von Grund auf erstellst und schließlich zur ersten Live-Episode gelangst. 

Nun gut, legen wir los!

1. Finde die passende Idee

Am Anfang steht selbstverständlich die Idee, denn: Positionierung ist alles und das gilt auch für deinen Podcast. Entscheide dich dabei im Idealfall für ein Themengebiet, bei dem du dich problemlos als Experte präsentieren kannst. Zudem solltest du natürlich auch Spaß an dem von dir ausgewählten Thema haben.

Schon gewusst? Das sind die bekanntesten Top 3 in Deutschland:

  1. Der Podcast „Gemischtes Hack“ von Felix Lobrecht
  2. Der Podcast „Fest & Flauschig“ von Jan Böhmermann
  3. Der Podcast „Verbrechen“ von der Zeit

Übrigens, ein Außenseiter, mit viel Potenzial nach oben, ist der Hauptstadtpodcast!

2. Ein aussagekräftiger Name muss her!

Ist die Idee gefunden, so solltest du dich daran machen, deinen Podcast mit einem Namen zu versehen. Denn über den Podcast-Namen legst du fest, unter welchem Suchwort dieser in den entsprechenden Apps gefunden werden kann. Der Podcast-Titel sollte daher aussagekräftig zusammenfassen, worum es inhaltlich geht. Außerdem sollte der Name wenn möglich einen Wiedererkennungswert bieten und einfach zu merken sein.

3. Sound mit Wiedererkennungswert

Was du ebenfalls nicht vernachlässigen solltest, ist die Suche nach einem ausgefeilten Sound mit Wiedererkennungswert. Eine knackige Jingle bzw. ein Intro und ein Outro sind daher nicht nur für einen Radiosender sinnvoll, sondern bereichern auch deinen Podcast und unterstützen darüber hinaus auch dein Brand-Building.

4. Hosting deines Podcasts

Im nächsten Schritt solltest du dir überlegen, auf welcher Plattform (bzw. auf welchen Plattformen) du deinen Podcast veröffentlichen möchtest. Hierfür ist auch ein Hosting erforderlich, welches als technisches Zuhause deines Podcasts dient und diesen über die entsprechenden Kanäle an deine Hörer verteilt.

Bei der Auswahl eines Hostings gibt es bereits eine Vielzahl von Anbietern auf dem Markt, wie zum Beispiel:

5. Besorge dir ein ordentliches Mikrofon

Was ist wohl das Wichtigste an einem Podcast? Richtig, der Sound.

Denn wenn die Soundqualität nicht stimmt, werden auch bombenmäßige Inhalte das Ruder nicht mehr herumreißen können. Niemand möchte sich Podcasts anhören, in denen das Gesagte vor lauter Störgeräuschen und Rauschen kaum mehr verstanden wird.

Dabei benötigt eine gute Soundqualität nicht einmal einen sonderlich hohen Aufwand. Besorge dir einfach ein Mikrofon und eine entsprechende Aufnahmesoftware und sorge auf diese Weise für einen glasklaren Klang deiner Podcast-Inhalte.

Eins der bekanntesten Podcast-Mikrofone ist das Shure SM7B. Dieses Mikrofon wird auch gerne beim Streaming oder YouTube genutzt.

6. Erstelle einen Redaktionsplan für deinen Podcast

Ganz unabhängig davon, ob du einen Blog, einen YouTube Kanal oder aber eben einen Podcast betreiben willst: Regelmäßige Inhalte sind eine absolute Voraussetzung, um langfristig erfolgreich zu sein. 

Ein Redaktionsplan kann dir die Planung um ein Vielfaches erleichtern. Er hilft dir dabei, den Überblick zu bewahren und unterstützt dich gleichzeitig auch bei der Sammlung von interessanten Themenideen.

7. Die Aufnahme deines Podcasts

Endlich ist es soweit: Die Vorbereitungen sind soweit erledigt und du kannst mit der Aufnahme deines Podcasts beginnen. Hier gilt der Grundsatz: Lass dir ausreichend Zeit bei der Aufzeichnung! Mit deiner Stimme sendest du einen Stimmungszustand bzw. deine Gefühle indirekt auch an deine Zuhörer. 

Vermeide es also im Idealfall dann aufzunehmen, wenn du gestresst oder schlecht gelaunt bist. Da du mit deinem Podcasts immer auch eine bestimmte Energie auf die Zuhörer überträgst, solltest du bei der Aufnahme auf eine entspannte Atmosphäre achten.

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8. Bearbeitung des Podcasts

Steht die Aufnahme soweit, geht es an die Bearbeitung des Podcasts, auch Postproduktion genannt. Gemeint ist damit die Bearbeitung von Schnitt und die Bereinigung der Tonspur. Plane hierfür nicht zu wenig Zeit ein!

Nicht selten dauert die Postproduktion sogar länger als die eigentliche Aufnahme des Podcasts.

9. Veröffentlichung deines Podcasts

Nachdem die Bearbeitung abgeschlossen ist, bist du bereit für die Veröffentlichung deiner ersten Podcast-Folge. Lade hierfür den Podcast einfach bei deinem Hoster hoch.

Von dort aus wird der Podcast dann über die von dir gewünschten Plattformen verteilt. Jetzt können sich deine Abonnenten deine Inhalte anhören.

10. Marketing

Es folgt schließlich der letzte Schritt: Das Marketing.

Um deinen Podcast bekannter zu machen, musst du diesen selbstverständlich auch verbreiten – entweder über eigene oder aber über fremde Kanäle.

Dabei gilt der Grundsatz: Viel hilft viel!

Mach deinen Podcast auf möglichst vielen Plattformen sichtbar – je mehr Plattformen, desto besser. Mit einer hohen Sichtbarkeit kannst du dafür sorgen, mehr Aufmerksamkeit auf deinen Podcast zu ziehen und dadurch mehr Zuhörer zu gewinnen.

Hier erfährst du noch mehr darüber, wie du deinen eigenen Podcast richtig erstellen kannst!

Warum solltest du einen Podcast erstellen?

Für die Erstellung deines eigenen Podcasts gibt es viele gute Gründe. Einige davon möchte ich dir im Folgenden aufzeigen:

Die Möglichkeit, sich als Experte zu positionieren

Der große Vorteil eines Podcasts besteht in der Möglichkeit, sich als Experte zu positionieren. In den Podcasts kannst du dein Wissen mit den Zuhörern teilen, wodurch dir von ganz alleine eine gewisse Kredibilität zuteilwird.

Starke Werbewirkung bei geringen Kosten

Ein weiterer Pluspunkt eines Podcasts ist die starke Werbewirkung, für die du nicht einmal große finanzielle Mittel aufbringen musst. Qualitativ hochwertige Podcasts lassen sich häufig relativ einfach auf den unterschiedlichen Plattformen verbreiten.

Erreiche neue Zielgruppen

Vermutlich sind nicht alle deiner Abonnenten Leseratten. Podcasts lösen dieses Problem und ermöglichen es dir, auch diejenigen Personen zu erreichen, die nur sehr ungern lesen.

Starke Kundenbindung

Podcasts bieten den besonderen Vorteil, eine starke Kundenbindung zu erschaffen. Indem du deine Stimme an deine Zuhörer richtest, erschaffst du damit sicherlich eine stärkere Form der Verbindung zu deinen Abonnenten, als wenn du diesen lediglich einen großen Textblock zur Verfügung stellst.

Fazit – Einen eigenen Podcast zu erstellen ist nicht schwer

Du kennst nun die 10 Schritte, mit denen du deinen ersten Podcast starten kannst. Nun liegt es an dir, diesen auch umzusetzen. Prinzipiell ist es nicht schwer, sich einen eigenen Podcast zu erstellen. 

Wichtig ist, dass du bei der Ideensuche etwas Kreativität zeigst. Verwende für die Aufnahme einen guten Sound durch hochwertiges Equipment und verbreite dein Werk schließlich auf allen möglichen Plattformen. 

Auch wenn es sich am Anfang womöglich ungewohnt anfühlen mag: Podcasts sind schon lange in der Welt des Marketings angekommen und bieten eine hervorragende Möglichkeit, die eigenen Inhalte an die eigenen Abonnenten heranzutragen. 

Warum also diese Möglichkeit nicht nutzen?

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