9 Möglichkeiten zum Geld verdienen mit Nischenseiten

Geld verdienen mit NischenseitenSchon mal was davon gehört, dass man mit Nischenseiten Geld verdienen kann? Unzählige Leute haben sich bereits eine solche Nischenwebsite gebaut und verdienen nebenbei Geld damit. Neben Affiliate Marketing gibt es eine Menge mehr Möglichkeiten, mit denen man das maximale Potenzial herausholen kann. Hier erfährst du, wie das Geld verdienen mit Nischenseiten funktioniert.

Nischenwebsites (oder auch Nischenseite genannt) sind Websites, die eine ganz bestimmte Zielgruppe ansprechen. Dieser Zielgruppe präsentiert man passende Inhalte und stellt spezielle Produkte vor. Man verdient, indem man die Produkte mit sogenannten Affiliate-Links verlinkt. Immer wenn ein Kauf über den Link erfolgt, verdient der Betreiber der Nischenseite eine Provision. Um möglichst viele Besucher zu bekommen, sorgt man dafür, dass man ganz weit oben bei Google gefunden wird. 

Das Geld verdienen mit Nischenseiten, ist eines der beliebtesten Methoden um Geld im Internet zu verdienen. Nach der Fertigstellung einer Nischenwebsite muss man sie hin und wieder pflegen und neue Beiträge veröffentlichen. Die Arbeit nimmt im Laufe der Zeit ab. Grundsätzlich kann man mehrere Nischenseiten parallel besitzen. Empfehlenswert sind jedoch maximal drei Projekte, damit man diese auch anständig monetarisieren kann.

Es wird aber nicht jedes Nischenprojekt erfolgreich. Der Erfolg einer Nischenseite ist geknüpft an mehreren Faktoren wie die Auswahl einer guten Nische und die Umsetzung. Auch hier gilt: Übung macht den Meister! Wie man eine Nischenseite erstellen kann, habe ich bereits hier ausführlich erklärt.

Nischenseiten Verdienst

Geld mit NischenseitenDer Verdienst mit Nischenseiten ist von einigen Faktoren abhängig und kann nicht pauschal beantwortet werden. Während die einen mehrere Tausend Euro verdienen, verdienen andere relativ wenig bis gar nichts. Ein Nischenprojekt sollte man aber nur dann starten, wenn sie das Potenzial besitzt, mindestens 100 Euro monatlich abzuwerfen. Denn gerade in den ersten paar Monaten ist der Aufbau sehr zeitaufwendig.

Wie viel kann man mit einer Nischenseite verdienen?

Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Der Verdienst ist abhägig von:

  1. der Nische
  2. Provisionshöhe der jeweiligen Partnerprogramme
  3. Anzahl der Besucher
  4. Design und Layout (Conversion optimiertes Layout)

Eine Nischenseite sollte, wie bereits erwähnt, zumindest das Potenzial haben monatlich 100 Euro einzubringen. Alles darunter wäre den Aufwand nicht wert. Das Ausschöpfen des Potenzials, ist aber auch sehr abhängig vom Betreiber der Seite. Schreibt man fleißig Beiträge und erstellt regelmäßig neue Produktbeschreibungen und Vergleichstests, steigt der Umsatz automatisch mit.

Lässt man die Nischenwebsite herumliegen, macht keine Updates und veröffentlicht keine Beiträge mehr, verliert man Google Positionen und der Umsatz fällt langsam aber sicher wieder ab.

Wie lange dauert es bis man mit einer Nischenseite Geld verdienen kann?

Dauer Geldeinnahmen NischenwebsiteAuch diese Frage kann man nicht pauschal beantworten. Nach zwei bis drei Monaten kommen schon die ersten kleineren Umsätze zustande. Mit signifikanten Umsätzen sollte man erst in circa 12 Monaten rechnen. Wenn man alles richtig gemacht hat, bekommt man in sechs bis zwölf Monaten gute Positionen bei Google. Der Umsatz steigt mit den Positionen automatisch an.

Eine gute Google Positionierung ist aber abhängig davon, welche Nische man gewählt hat und wie stark oder schwach Mitbewerber sind.

Ein Nischenprojekt sollte man als langfristiges Projekt sehen. Die Zeit investiert man hauptsächlich in die Erstellung von neuen Inhalten. Gerade im ersten halben Jahr ist es extrem wichtig, dass kontinuierlich neue Inhalte veröffentlicht werden.

Der Verdienst einer Nischen-Webseite ist auch stark davon abhängig, über welche Kenntnisse und Erfahrungswerte der Betreiber verfügt. Mit jedem Versuch wird man aber besser und besser. Die Lernkurve steigt in diesem Geschäftsmodell schnell an.

Wie verdient man mit einer Nischenseite Geld?

Es gibt mittlerweile sehr viele Möglichkeiten um mit Nischenwebsites Geld verdienen zu können. Wenn man alle Methoden umsetzt, kann man selbst in kleinen Nischen vierstellige Umsätze im Monat generieren. Die meisten Nischenseiten-Betreiber lassen leider vieles aus, wodurch nicht das volle Potenzial ausgeschöpft wird.

Im Internetmarketing spricht man dann von Monetarisierung. Zu der beliebtesten Form der Monetarisierung zählt Affiliate Marketing (wird gleich ausführlich erklärt), Verkauf eigener digitaler Infoprodukte oder Kurse und die Einblendung von Werbung. Es gibt darüber hinaus weitere Möglichkeiten, die in diesem Beitrag komplett erklärt werden.

Affiliate Marketing & Nischenseiten = ❤️

Affiliate MarketingDie wohl beliebteste Form der Monetarisierung einer Nischenseite ist das Affiliate Marketing. Die Besonderheit daran ist, dass man selbst weder eine eigene Dienstleistung noch eigene Produkte verkaufen muss. Man klingt sich in Partnernetzwerke ein und betreibt die Produkte anderer Dienstleister oder Shops (Merchants).

Man erhält eine erfolgsabhängige Vergütung, wenn der Besucher über den sogenannten Affiliate-Link einen Kauf oder eine andere Handlung auf der Partnerseite vornimmt.

Das Affiliate-Marketing Prinzip im Detail erklärt

Der Aufbau einer Nischenseite erfüllt eigentlich nur den Zweck qualifizierte Besucher auf seine Website zu bringen und dafür zu sorgen, dass diese dann den Affiliatelink anklicken. Klickt der Besucher auf den Link, gelangt er dann auf die Angebotsseite des Merchants. Wenn der Besucher dort einen Kauf tätigt, wird man prozentual an dem Umsatz beteiligt und verdient eine Provision.

Die Umsetzung klingt für einen Laien erst einmal kompliziert, aber das Technische wird vom Affiliate-Netzwerk bereitgestellt. Vom Netzwerk bekommt man einen einzigartigen und eindeutigen Link zugeteilt, den man dann auf seiner Nischenseite einbindet. Wenn also auf der Seite des Merchants eine Handlung vorgenommen wird, kann man es eindeutig dem Nischenseitenbetreiber zuweisen.

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Der Rest wird dann vom jeweiligen Merchant abgewickelt. Angefangen von der Kaufabwicklung, bis hin zum Versand, und dem Support. Alles wird vom Shopbetreiber oder Dienstleister übernommen. Als Inhaber der Nischenseite kümmert sich also nur um seine eigene Website und darum, dass man genügend Besucher gewinnt.

Das Ganze ist eine Win-Win Situation für beide Parteien.

Der Merchant – also der Shopbetreiber oder Dienstleister – gewinnt einen neuen Werbekanal und neue Besucher, die er nicht erst ein Mal teuer einkaufen muss. Der Merchant zahlt nur dann, wenn auch wirklich Umsatz entsteht.

Für den Affiliate liegt der Vorteil darin, dass er keinen Wareneinkauf hat, sich nicht um den Versand oder der Erbringung einer Dienstleistung kümmern muss. Die einzige Arbeit liegt darin, die eigene Website sehr gut zu vermarkten.

Möglichkeiten um mit einer Nischenseite Geld verdienen zu können

Affiliate Marketing ist zwar die beliebteste Form der Monetarisierung einer Nischenwebsite, doch darüber hinaus gibt es weitere Möglichkeiten, die mindestens genau so interessant sind. Auf all diese Möglichkeiten wird in diesem Artikel eingegangen und ausführlich erklärt.

Schätzungsweise nutzen 90 % der Nischenseiten-Betreiber die Möglichkeiten nicht aus. Eine ganze Menge Geld wird liegen gelassen und das volle Umsatzpotenzial wird nicht ausgenutzt.

Die meisten verlassen sich auf ein einziges Partnerprogramm und riskieren einen Umsatzausfall, wenn das Partnerprogramm einen rausschmeißt (alles schon passiert).

Das Geheimnis des Erfolgs ist die Diversifizierung der Einkommenskanäle. Das Ganze wirkt sich sofort positiv auf die Einnahmen aus und man ist ein stückweit unabhängiger. Außerdem nimmt man den Druck raus, wenn eine Nischenseite sehr gute Umsätze einbringt, aber nur ein Affiliate-Netzwerk als Affiliate-Partner hat.

Doch gehen wir mal auf die einzelnen Möglichkeiten jetzt ein:

Eigene E-Mail Liste aufbauen

E-Mail MarketingDer Umsatz, der über eine E-Mail Empfängerliste hereingeholt werden kann, ist unschlagbar. Kaum eine andere Marketingform kann mit E-Mail Marketing mithalten. Daher sollte generell jede kommerzielle Website E-Mail Marketing einsetzen.

Natürlich liegt es nahe, dass man für seine Nischenwebsite ebenfalls eine Empfängerliste aufbauen sollte. Spätestens drei bis vier nach dem Start, sollte mit der Umsetzung begonnen werden.

Vorteile des E-Mail Marketings bei Nischenseiten

Der größte Vorteil gleich vorweg: Allein durch den Einsatz von E-Marketing, kann der Umsatz einer Nischenseite verdoppelt werden. Seine Newsletter-Empfänger, kann man jederzeit anschreiben und wieder zurück auf seine Testberichte oder Produktbeschreibungen bringen. Dadurch steigt der Umsatz aus totgeglaubtem Traffic wieder an. Spätestens ab 50 Besucher pro Tag, sollte man E-Mail Marketing einsetzen.

Um möglichst viele Newsletter-Empfänger in die Verteilerliste zu bekommen, erstellt man sogenannte Freebies, um den Besuchern der Nischenwebsite einen Anlass zu geben, sich einzutragen. Der Freebie kann ein Gutschein sein, oder ein Ratgeber im PDF-Format, zu einem ganz bestimmten Thema innerhalb der eigenen Nische.

Der Besucher trägt seine Mailadresse und optional seinen Namen ein und bekommt anschließend voll automatisiert E-Mails aus dem Verteiler, den man zuvor angelegt hat.

Die Mails sollten vorrangig dazu genutzt werden, um eigene Inhalte aus der Nischenseite bekannter zu machen. Reine Werbemails kommen bei Besuchern natürlich nicht so gut an wie Tipps, die dem Newsletter Empfänger dabei helfen Probleme zu lösen.

E-Mail Marketing Anbieter

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Werbung auf der Nischenseite einblenden

Werbung und Banner auf NischenseitenGanz anders als Affiliate Marketing, funktioniert die Schaltung von Werbung auf Nischenseiten. Diese Variante ist aber eher für Nischenwebsites geeignet, die eine hohe Anzahl an Seitenaufrufen haben. Man erhält Geld dafür, dass man Werbung auf seiner Nischenseite schaltet.

Mithilfe von Netzwerken wie zum Beispiel Google AdSense können Webmaster (Publisher) mit den Inhalten der Nischenseite Einnahmen erzielen. Das jeweilige Netzwerk stimmt die Anzeigen auf weitestgehend auf den Inhalt der Seite automatisch ab. Die Werbung an sich wird von anderen Websitebetreibern geschaltet. Mit denen steht man nicht im direkten Kontakt. Die Vermittlung und die technische Basis übernimmt das Ad-Netzwerk.

Man stellt auf seiner Nischenwebsite Werbeflächen zur Verfügung. Dazu bekommt man vom Netzwerk einen Anzeigencode, den man dann nur noch auf der Website an beliebiger Stelle hineinkopiert. Wenn man WordPress für seine Nischenseite nutzt, ist die Einbindung in der rechten Seitenleiste, mit einem Text-Widget, superschnell erledigt. Ansonsten gibt es dafür auch unzählige Plug-ins, die einem das Anzeigen-Management erleichtern.

Das sind die beliebtesten Werbeanzeigen Netzwerke für Webmaster:

Google Adsense

Google Adsense LogoDas ist Googles eigenes Werbenetzwerk für Publisher und Werbetreibende. Das Besondere an Google AdSense ist, dass man selbst bestimmen kann, wo die Anzeigen zu sehen sein sollen. Ein Riesenvorteil gegenüber anderen Netzwerken ist auch, dass Google natürlich sehr viele Werbetreibende hat. So kann man sicherstellen, dass die Anzeigen, die auf der eigenen Nischen-Webseite eingeblendet werden, zum Content und der Nische passend sind. Die Abrechnung mit den Werbetreibenden übernimmt Google und zahlt dem Publisher (Nischenseitenbetreiber) das Geld monatlich aus. Hier geht es zur Anmeldung bei Google Adsense.

Plista

Das Plista LogoDas Werbenetzwerk aus Hamburg gibt es schon seit 2008 und zählt nach Adsense zu den beliebtesten Werbenetzwerken in Deutschland. Die Teilnahme ist kostenlos und ähnlich wie bei Adsense. Der Webmaster bekommt einen Code, welches er auf seiner Nischenwebsite frei platzieren kann. Der Besucher sieht neben den eigenen empfohlenen Inhalten auch Werbung von anderen Werbetreibenden. Die Werbeanzeigen werden auf die persönlichen Interessen des Besuchers angepasst. Hier geht es zu Anmeldung als Publisher bei Plista.


Bannerplätze vermieten

Bannerplätze vermietenHierbei handelt sich um eines der beliebtesten und zugleich ältesten Werbeformen im Internet. Von Webmastern geliebt und von Besuchern gehasst: die Bannerwerbung.

Banner werden meistens in quadratischer Form auffällig im Beitrag selbst oder in der Seitenleiste einer Website integriert. Es gibt mehrere Möglichkeiten Bannerplätze zu vermarkten. Möglichkeiten dafür wären Werbenetzwerke wie Adsense dafür zu nutzen oder seine Bannerplätze selbst zu vermarkten. Pro 1.000 Einblendungen kann man zwischen 20 Cent und 3 Euro verdienen.

Bannerplätze muss man aber nicht unbedingt vermieten. Banner kann man auch mit Affiliate Marketing kombinieren. Nahezu jedes Partnerprogramm bietet fix und fertige Banner in verschiedenen Größen an. Diese kann man an einer beliebigen Stelle der Nischenwebsite integrieren und mit seinem Partnerlink verlinken.

Wer jedoch direkt Geld mit Bannern verdienen möchte, kann sich zum Beispiel in Bannernetzwerken wie Adklick oder Schaltplatz umschauen. Der Vorteil ist dabei, dass man sich nicht um die Akquise oder Abrechnungen kümmern muss. Solche Portale bringen den Publisher mit dem Werbetreibenden zusammen. Die Funktionsweise ist ähnlich wie bei Plista und Google Adsense.

Aber Nicht übertreiben!

Banner sind bei Publishern und Werbetreibenden sehr beliebt, aber bei Website-Besuchern ist übermäßige Bannerwerbung sehr verhasst und wird als störend empfunden. Man sollte es keinesfalls übertreiben, weil man Leser dadurch vergraulen kann. Ein weiterer Nachteil von übermäßiger Bannerwerbung ist, dass die Verweildauer der Besucher geringer wird. Das kann sich negativ auf die Googleplatzierungen auswirken.


Digitale Infoprodukte und Kurse verkaufen

Digitale InfoprodukteOnlinekurse oder allgemein gesagt, digitale Informationsprodukte bringen den höchsten Umsatz in die Kasse hinein. Da man Besucher kostenfrei über Google bekommt, kann man eigentlich direkt von Gewinn sprechen. Wenn das digitale Informationsprodukt einmal erstellt ist, entstehen einem keine Kosten mehr und man kann es in unbegrenzter Zahl verkaufen.

Mit digitalen Infoprodukten holt man sich zusätzlichen Traffic für seine Nischenseite, wenn man sein Produkt bei Affiliate-Netzwerken anmeldet. Dann ist man nämlich selbst der Merchant und hat eigene Affiliates.

Außerdem entsteht mit der Zeit was viel Wertvolleres, der Expertenstatus beziehungsweise die Autorität der Nischenseite wächst ungemein an. Das ist die nachhaltigste Form des Marketings, da man mit seiner Marke langfristig vertrauen aufbauen und dauerhaft Geld verdienen kann (zum Beispiel mit weiteren Produkten).

E-Books verkaufen

Der Verkauf von Ebooks ist seit den frühen 2000ern eines der beliebtesten Formen, um im Internet Geld zu verdienen. Das Beste an dieser Methode ist, dass man die Abwicklung komplett automatisieren kann. Angefangen von der Zahlungsabwicklung, bis zur Bereitstellung des Ebooks. Der potenzielle Kunde kann das E-Book zu jeder Tageszeit bestellen und sofort herunterladen.

Ein Ebook kann bei kleineren Nischenseiten zusätzlich bis zu 200 Euro / Monat einbringen. Dazu muss man auch nicht großartig Marketing betreiben, da eine gepflegte Nischenseite, genügend Besucher über Google bekommt. Diesen Traffic nutzt man dann, um die Websitebesucher auf das E-Book aufmerksam zu machen.

? Beispiel

Nehmen wir an, dass du eine Nischenseite zum Thema „Hundeklicker“ aufgebaut hast.
Wenn du auf deiner Nischenwebsite Hundeklicker bewirbst, weißt du ja, dass deine Besucher ihr Hund trainieren möchten. Diese Zielgruppe wäre sehr wahrscheinlich auch an einer Anleitung interessiert, wie man mit dem Klicker sein Hund richtig erziehen kann. Wenn du nun einen Ratgeber Ebook dazu erstellen würdest, könntest du dies deinem Traffic mit einem Banner im Inhaltsbereich oder in der Seitenleiste der Website präsentieren.

Weitere Vorteile eines Ebooks (Cross Promotion)

Wenn das Ebook einmal erstellt ist, kann man es nicht nur auf seiner Nischenseite anbieten. Es gibt mehrere Ebook Plattformen, wo man seinen Ratgeber unter Sachbücher listen könnte. Auch Amazon KDP würde dafür in Frage kommen. Somit schafft man sich mit einem Produkt einen weiteren und zusätzlichen Vertriebs- und Marketingkanal und kann direkt über Amazon Geld verdienen.

Wenn man nun schlauerweise im Ebook seine Nischenseite verlinkt und mehrmals erwähnt, bekommt auch über Ebook-Portale weitere Besucher für seine Nischenseite.

Onlinekurse verkaufen

Ein Onlinekurs ist eigentlich nur die aufgezeichnete und vertonte Form eines Ebooks. Der Vorteil ist, dass man den Verkaufspreis höher ansiedeln kann, als bei E-Books. Onlinekurse werden (je nach Nische) ab 97 Euro und aufwärts angeboten, während E-Books etwa nur einen Achtel eines Onlinekurses kosten.

Der potenzielle Kunde hat den Vorteil, dass aufgezeichnete Inhalte viel einfacher konsumierbar sind und er schneller an die Lösung seines Problems kommt.

Die technische Umsetzung ist mit WordPress ziemlich einfach, da mittlerweile sehr viele Plug-ins erhältlich sind, womit man recht einfach einen Mitgliederbereich erstellen kann, welches dem Käufer automatisiert die Zugangsdaten sendet.

Nicht alle Nischen sind für den Vertrieb von digitalen Infoprodukten geeignet!

Die einzige Herausforderung ist, dass viele Nischen für E-Books oder Onlinekurse ungeeignet sind. Das ist meistens bei produktlastigen Nischen der Fall. Mit etwas Kreativität und tieferer Zielgruppenanalyse kann es einem trotzdem gelingen.

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Man kann zu fast jeder Nische ein digitales Infoprodukt entwerfen! Wenn man eine Nischenseite im Bereich Schwimmsport betreibt, kann man neben den ganzen physischen Produkten auch Onlinekurse oder E-Books anbieten. Ein Beispiel dafür ist die Nischenseite Kraulkraftverstärker. Für angehende Leistungssportler ist es mit Sicherheit ein interessanter Kurs. Es ist eine echte Nische in einem größeren Nischenmarkt. Mit etwas Kreativität können sehr interessante Kurse oder E-Books entstehen.


Coachings anbieten

CoachingÄhnlich wie der Verkauf von digitalen Infoprodukten, funktioniert das Anbieten von Coachings über Nischenseite. Auch Coachings kann man zu fast jedem Thema anbieten.

Sei es Zieltraining für Online-Gamer oder Aquaristik. Die Möglichkeiten sind ziemlich groß und vielfältig. Man muss halt nur Kreativität sein und die Probleme seiner Zielgruppe genau kennen. Wo liegt der größte Schmerz, oder womit hat die Zielgruppe die meisten Probleme? Diese Fragen sollte man sich im Laufe der Zeit stellen und Lösungen entwickeln.

Die Honorare für einen Coach sind sehr hoch und man muss nicht erst aufwendig ein neues Produkt erstellen. Man hilft dem Besucher mit dem eigenen Wissen weiter. Ein Coaching kann zwischen 60 und 10.000 Euro kosten. Es kommt im Endeffekt auf die Nische an und darauf, welchen Nutzen der Coachingteilnehmer hätte.

Auch für den, der das Coaching bucht, ist das Ganze von Vorteil. Derjenige, der gecoacht wird kommt viel schneller an sein Ziel, hat bei Herausforderungen immer direkt einen Ansprechpartner, der ihm zur Seite steht und sofort helfen kann.


Onlineshop und physische Produkte über die Nischenwebsite verkaufen

OnlineshopManchmal kommt es vor, dass Nischenprojekte richtig durch die Decke gehen. Man hat massenweise Traffic und generiert für Amazon und andere Partnerprogramme Umsätze in sechsstelliger Höhe. Die Provision, die einem am Ende übrig bleibt fällt sehr gering aus. Es liegt einfach nahe, dass man mit dem Verkauf von eigenen (physischen) Produkten, den Umsatz für sich selbst generieren könnte.

Produktbezogene Affiliate-Nischenseiten haben nämlich alle das Problem, dass Affiliate-Provisionen relativ gering sind. Onlineshops haben hingegen einen Gewinn von circa 30 % des Umsatzes. Es gibt Nischenseiten, die einen monatlichen Umsatz um 50.000 Euro und mehr generieren. Vom Umsatz erhält man im Schnitt circa vier bis zehn Prozent.

Durch die Umsetzung eines Onlineshops würde man, zumindest in der Theorie, seinen Umsatz mindestens verdreifachen.

Die Produkte kann man sich über deutsche Großhändler besorgen, oder direkt vom Hersteller bestellen. Bei Alibaba.com kann man nicht nur Produkte aus China bestellen, sondern auch aus vielen anderen EU-Ländern. Der Einkauf vom Hersteller ist meist günstiger als bei ortsansässigen Großhändlern.

Wer jedoch sein Kapital nicht in den Wareneinkauf investieren möchte, kann auch einen Dropshipping-Shop über seine Nischenseite realisieren. Dabei wird das Produkt direkt beim Hersteller bestellt, wenn ein Kunde einen Kauf durchführt.

Shops lassen sich mit WordPress ganz einfach umsetzen

WordPress ist wirklich das perfekte Content-Management-System. Einen Onlineshop kann man ganz einfach integrieren. So müssen die Besucher die Nischenwebsite nicht erst verlassen oder eine andere URL aufrufen. Die Umsetzung funktioniert mit dem Plug-in namens WooCommerce und unzählige Shops laufen auf dieser Basis. Zugegeben, die Einarbeitung in WooCommerce kann ein paar Wochen dauern, aber hat man einmal seinen Shop umgesetzt und Zahlungsanbieter integriert, kann man mehr aus seiner Nischenseite herausholen.


Nischenseite verkaufen

Nischenwebsite verkaufenEine weitere Möglichkeit, um mit Nischenseiten Geld verdienen zu können, ist der Verkauf von fertigen Nischenseiten. Damit ist nicht die Erstellung von neuen Nischenseiten gemeint, das kommt erst im nächsten Abschnitt.

Hiermit ist gemeint, dass man Nischenseiten aus dem bestehenden Portfolio verkauft. Es sind sogenannte projektierte Seiten, die bereits vollständig eingerichtet sind und bereits Besucher haben.

Diese Methode ist auch für diejenigen geeignet, die eher Spaß an der Erstellung einer Nischenseite haben, statt sie dauerhaft zu pflegen oder auszubauen.

Für wie viel kann man eine Nischenseite verkaufen?

De Wert einer Nischenseite wird meist am bestehenden Umsatz gemessen und mit 12, 24 oder 36 multipliziert. Es kommt auf das Projekt und der Nische an. Nischenprojekte, die sehr gute Rankings in kompetitiven Märkten haben sind wertvoller, als ein Nischenprojekt, welches in einer sehr kleinen Nische gerade mal 15 Euro monatlich abwirft.

In der Regel einigt sich der Käufer und Verkäufer aber irgendwo zwischen 12 und 24-fachen des Umsatzes einer Nischenseite. Beträge dadrüber sind eher Ausnahmen.

Wo kann man sein Nischenprojekt verkaufen?

Eine beliebte Plattform für den Verkauf von Nischenseiten ist die Börse mabya.de. Hier kann man sein bestehendes Webprojekt (also nicht nur Nischenseiten) kostenlos anbieten. Der Kaufinteressent nimmt dann über das Portal Kontakt auf. Eine Provision wird nur im Erfolgsfall fällig.

Darüber hinaus gibt es eine sehr aktive Gruppe bei Facebook mit über 3.500 Mitgliedern. In dieser Facebookgruppe kann man auch Nischenprojekte oder einzelne Domains kaufen. Hier entlang zur Facebook Gruppe.


Geld verdienen mit der Erstellung von Nischenseiten (als Dienstleister)

Nischenseiten erstellenDiese Methode ähnelt der Vorherigen, jedoch mit dem Unterschied, dass man als Dienstleister Aufträge von Kunden entgegennimmt und Nischenseiten auf speziellen Wunsch individuell erstellt. Es ist eher vergleichbar mit einer Online-Agentur.

Nischenwebsites sind nur bedingt vergleichbar mit normalen Webprojekten. Es erfordert einen höheren Spezialisierungsgrad und Kenntnisse in Conversion-Optimierung bei der Anwendung von Affiliate Marketing.

Mittlerweile gibt es ein paar Anbieter, die Fortgeschrittenen und Profis die Erstellung abnehmen. Der Vorteil für den Kunden ist, dass er sich in der Zwischenzeit um die Konzeption und den Inhalten der Nischenwebsite kümmert, während die technische Umsetzung vom Dienstleister erledigt wird.

Natürlich sollte man nicht gleich nach der ersten Nischenseite eine spezialisierte Online-Agentur gründen. Nach drei bis vier erfolgreich umgesetzten Nischenprojekten kann man sich aber gern heranwagen.

Wie viel darf die Erstellung einer Nischenseite kosten?

Am Ende kommt es darauf an, was der Kunde haben möchte. Eine Nischenseite bestehend aus 5 Seiten und inklusive Inhalten, könnte man für 500 Euro bis 750 Euro anbieten. Zusätzliche Leistungen werden natürlich separat berechnet. Denkbar ist in diesem Zusammenhang auch, einen SEO-Service für den Kunden anzubieten. So könnte man dauerhafte Einnahmen aufbauen.


Fazit: Nischenseiten sind eine äußerst legitime Art Geld im Internet zu verdienen

Nischenseiten eignen sich sehr gut für den Aufbau eines zusätzlichen Einkommens. Der Aufbau einer Nischenseite ist aber nicht ohne und wird von vielen unterschätzt. Nach einer gewissen Zeit lässt bei vielen die Motivation nach. Wenn dann das Projekt scheitert, werden Nischenseiten von vielen verteufelt oder als Zeitverschwendung deklassiert.

Man muss an dieser Stelle aber auch anmerken, dass man mit Nischenwebsites nicht gleich die hohen Umsätze erzielen wird. Es dauert seine Zeit, bis sich eine Nischenseite entwickelt. Voraussetzung dafür ist, dass man ständig neue Inhalte erstellt und am Ball bleibt.

Alles in allem funktioniert das Geld verdienen mit Nischenseiten sehr gut und es wird auch die nächsten Jahre weiterhin sehr gut funktionieren. Man sollte sich bei der Erstellung einer Nischenseite immer an Googles Richtlinien für Webmaster halten. So stellt man nämlich sicher, dass das Nischenprojekt nicht abgestraft wird.

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2 Gedanken zu „9 Möglichkeiten zum Geld verdienen mit Nischenseiten“

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