Mit der go-digital Förderung für Digitalisierung bis zu 16.500 € erhalten!

Du willst Dein Unternehmen aufs nächste Level bringen? Unternehmensprozesse digitalisieren und dem Zeitalter des Internet 4.0 gerecht werden lassen? Dein SEO so optimieren, damit man Dich auch auf Google findet, ohne erst auf Seite 13 der Suchergebnisse blättern zu müssen?

Klingt verlockend, aber Hallo?! Was das alles kostet??
ist es das, was Dir gerade durch den Kopf geht?

Und ja, grundsätzlich hast Du natürlich Recht! Professionelles Online Marketing kostet. Für die Entwicklung und Umsetzung von unternehmensspezifischen Online-Marketing-Strategien (wie eben zum Beispiel SEO, SEA oder auch Google Ads) brauchst Du Knete.

Aber hast Du gewusst, dass es in Deutschland diverse Förderprogramme gibt, die Dir bei diesen Kosten unter die Arme greifen? Förderprogramme, mit denen Du Dir Kosten von bis zu 16.500,- € sparen kannst? 

Wer übernimmt die Kosten für mein SEO?

Fragst Du Dich gerade, wer zum Teufel Deine Ausgaben übernehmen soll? Die Antwort: Der Staat – oder genauer gesagt, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (kurz: BMWi).

Die Behörde unterstützt nun bereits seit längerer Zeit Unternehmen, die sich im Bereich der Digitalisierung weiterentwickeln wollen. Dies beinhaltet eben auch Kosten für Projekte in den Bereichen SEO, Google Ads und Google Analytics. Das ganze nennt sich “go-digital” – Ein Förderprogramm vom BMWi, das Dich dabei unterstützen soll, die Digitalisierung auch in den eigenen Geschäftsprozessen zu integrieren.

Was wird alles gefördert?

Wenn Du ein kleines oder mittelständisches Unternehmen leitest oder besitzt und Deine Prozesse digitalisieren willst, dann kommst Du für eine Förderung prinzipiell schon infrage. Im Folgenden zeige ich Dir, was alles vom Staat gefördert wird, damit Dir in Zukunft kein Geld mehr unnötig durch die Lappen geht. Deine Chancen stehen gut, wenn Du einen Zuschuss in den folgenden Bereichen gut gebrauchen könntest:

  • Professionelle Beratung im Online Marketing
  • Automatisierte Online-Bestellsysteme, damit Du nicht mehr alles selbst machen musst
  • Chat-Bots, die Dir die Arbeit im Support-Bereich abnehmen
  • Ausarbeitung von SEO bzw. SEA Strategien, die auf Dein Unternehmen abgestimmt sind
  • Implementierung von IT- und Datensicherheitskonzepten
  • und vieles mehr!

Das sind selbstverständlich nur einige Prozesse, in denen Du die Möglichkeit hast, eine staatliche Förderung zu beantragen. Unter dem Strich musst Du wie bereits erwähnt einfach nur im Bereich der Digitalisierung unterwegs sein. Bist Du Dir unsicher? Meine Empfehlung: Einfach ausprobieren und anfragen – Du hast schließlich nichts zu verlieren!

Wie hoch ist die Förderung zur Digitalisierung?

Jetzt zum spannenden Teil! Was kann für Dich rausspringen, wenn Du zur Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium angenommen wirst?

Nun ja, unter dem Strich übernimmt die Behörde die Hälfte Deiner Kosten – die Förderquote liegt einheitlich bei 50 %. Allerdings ist die Förderung nach oben hin auch gedeckelt: Und zwar bei einem maximalen Förderbetrag von 16.500,- € je Projekt.

Kurzes Beispiel zum besseren Verständnis:

Angenommen, Du willst Deine komplette Webseite von Grund auf neu ausrichten und SEO-technisch auf Vordermann bringen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf insgesamt 5.000,- € (inklusive der Mitarbeiterkosten und allem drum und dran). In diesem Fall erhältst Du nach Adam Riese vom Staat einen Zuschuss in Höhe von 2.500 €. Die Umsatzsteuer von 19 % (diese entspricht in diesem Fall 950,- €) ist hier nicht eingerechnet und sollte daher bei der Projektsuche im Hinterkopf behalten werden.

Wenn Dein nächstes Projekt mit einem Gesamtkosten-Faktor von 40.000,- € hingegen etwas teurer wird, dann übernimmt die Behörde keine 50 % mehr, sondern eben “nur die Höchstgrenze der Förderung von 16.500,- €.

Gut zu wissen oder? 16.500,- € können Deine Firmenkasse sicherlich um ein gutes Stück aufbessern. Abgesehen davon kann das Geld auch den entscheidenden Anstoß ausmachen, das eigentlich zu teure Projekt endlich anzugehen.

Gibt es Voraussetzungen, die Du erfüllen musst? Und wenn ja, welche?

Natürlich bekommt nicht jeder dahergelaufene Hansdampf eine solche Förderung, der bisher nur ein eingetragenes Unternehmen in Timbuktu vorweisen kann und mehr nicht. Aber auf der anderen Seite sind die Hürden auch nicht wirklich unüberwindbar groß. Vielmehr achtet der Staat bei dem Förderprogramm eigentlich darauf, dass Dein Unternehmen nicht zu groß ist.

Im Prinzip gibt es vier Voraussetzungen, die Dein Unternehmen erfüllen muss, um eine solche Förderung in Anspruch nehmen zu können:

  1. Angestellte: Das Unternehmen muss bei Vertragsabschluss weniger als 100 Mitarbeiter haben
  2. Umsatz: Der Vorjahresumsatz bzw. die Vorjahresbilanzsumme darf 20 Millionen Euro nicht überschreiten
  3. Niederlassung: Das Unternehmen muss seine Niederlassung bzw. mindestens eine seiner Betriebsstätte in Deutschland betreiben
  4. Rechtskonform: Das Unternehmen ist förderfähig nach der De-minimis-Verordnung

De-mini-was Verordnung?

Damit Du Dich auf Vater Staat verlassen kannst, muss Dein Unternehmen nach der sogenannten “De-minimis-Verordnung” förderfähig sein. Gemeint ist damit eine Regelung, die besagt, dass finanzielle Beihilfen innerhalb eines Zeitraums von drei Steuerjahren den Betrag von 200.000,- € nicht überschreiten dürfen. 

Hast Du also in den vergangenen Jahren bereits diverse De-minimis-Beihilfen in Anspruch genommen, musst Du aufpassen, dass Du nicht über die 200.000,- € kommst. Ich nehme mal an, dass dies bei Dir nicht der Fall ist.

Wo kannst Du den Antrag stellen?

Na, Interesse geweckt? Könnte das Förderprogramm auch für Dich eine Möglichkeit darstellen, Deine Digitalisierungsträume endlich Realität werden zu lassen? Lass uns im Folgenden einen Blick darauf werfen, wo bzw. wie Du einen Antrag für das finanzielle Förderprogramm stellen kannst.

Im Prinzip gibt es dabei ein generelles Antragsverfahren, welches sich aus zwei Teilen zusammensetzt und das Du durchlaufen musst, wenn Du bei Deinem nächsten Big Project unterstützt werden willst.

Schritt 1: Abschluss des Beratervertrags

An erster Stelle steht zunächst der Beratervertrag, den Dein Unternehmen mit einem autorisierten Beratungsunternehmen (und gegebenenfalls einem Drittleister) abschließt. Hierfür benötigst Du auch die entsprechenden Antragsformulare, die Du in der Regel auf den Webseiten der Beratungsunternehmen findest.

Schritt 2: Antragstellung über easy-Online

Der Vertrag steht soweit? Gut, dann gehts auch schon weiter mit Schritt 2 – der eigentlichen Antragstellung. Diese erfolgt über easy-Online, ein elektronisches Formularsystem für Anträge. Dort werden diverse Angaben in Bezug auf das zu fördernde Projekt angefragt, wie zum Beispiel:

  • die Planlaufzeit
  • voraussichtlicher Projektstart
  • Vorhabenbeschreibung
  • eine Berechnungsübersicht über die Finanzierung
  • alle teilhabenden Personen
  • sonstige Erklärungen und Informationen

Alles ausgefüllt? Mit einem Klick auf “Endfassung einreichen” wird der Antrag auf Gewährung einer Bundeszuwendung (AZA) schließlich ausgelöst und durch den entsprechenden Projektträger überprüft.

Welche Kriterien müssen die Beratungsunternehmen erfüllen?

Aber nicht nur Dein Unternehmen muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen (wie eben zum Beispiel Standort in Deutschland), sondern auch das Beratungsunternehmen, mit dem das Projekt gestartet werden soll. Die Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft kann nur dann gestattet werden, wenn es sich bei diesem auch um ein autorisiertes Unternehmen handelt, das gewisse Kriterien erfüllt.

Zu diesen Kriterien zählen:

  • Fachliche Expertise: Das Unternehmen muss mindestens drei Referenzprojekte vorweisen können, die nicht länger als drei Jahre zurückliegen 
  • Nachweis von wirtschaftlicher Stabilität in den vergangenen 2 Rechnungsjahren
  • Minimum: 2 Festangestellte
  • Betriebswirtschaftliche und methodische Expertise sowie eine unparteiische Beratung
  • Bezug zu kleinbetrieblichen Beratungsklientel
  • Regelmäßige Weiterbildungsmaßnahmen
  • Erfüllung bestimmter Qualitätsstandards (wie BSI IT-Grundschutz oder die ISO 27001 Norm)

Hierdurch wird sichergestellt, dass die Förderung vom Staat nicht ausgenutzt oder an unseriöse Beratungsunternehmen verschwendet wird.

Wie läuft so eine Projektförderung im Förderprogramm ab?

Du willst wissen, wie das Ganze nun eigentlich abläuft? Nun ja, an sich ist es kein Hexenwerk. Wenn Du bereits ein autorisiertes Beratungsunternehmen ausfindig gemacht hast, dann sind es nur noch ein paar Schritte bis zur Förderung:

  • Einigung mittels Beratungsvertrag, der alle relevanten Konditionen (wie Projektplan, Anzahl der Beratungstage, Honorarleistung und Eigenbeteiligung) enthält
  • Beantragung der Förderung durch das beratende Unternehmen im Förderprogramm go-digital
  • Ausstellung des Zuwendungsbescheides durch das BMWi
  • Projektstart zum angegebenen Zeitpunkt

Beachte: Spätestens sechs Monate nach Projektbeginn muss das Beratungsunternehmen einen Nachweis über den aktuellen Stand (in Bezug auf den Digitalisierungsgrad) liefern. Erst nach Prüfung dieses Nachweises wird die Förderung schließlich ausgezahlt.

Wird das Förderprogramm auch für Startups angeboten?

Ja, das Förderprogramm zur Digitalisierung kannst Du auch dann anfordern, wenn Du ein Startup betreibst und noch nicht lange im Business bist. 

Einziges Kriterium: Das Unternehmen muss bereits einen signifikanten Geschäftsbetrieb mit ausreichend Umsätzen vorweisen können. Ist dies der Fall, steht einer Förderung prinzipiell nichts im Wege.

Wie oft kann der Förderantrag gestellt werden?

Ob das Bundesministerium mehr als nur einmal für Dein Unternehmen in die Bresche springen kann? 

Ja, Du kannst das Förderprogramm go-digital auch mehrmals in Anspruch nehmen. Die Voraussetzung: Seit der letzten Förderung (bzw. genauer gesagt ab der Ausstellung der De-minimis-Bescheinigung) müssen mindestens zwei Jahre vergangen sein. Erst dann kannst Du erneut eine  Förderung beantragen.

Gibt es einen zeitlichen Rahmen für den Ablauf des Förderprojekts?

Ja, den gibt es. Wie weiter oben bereits kurz angeschnitten liegt dieser bei 6 Monaten. Spätestens dann sind vom Beratungsunternehmen entsprechende Nachweise zu erbringen.

Wo findest Du autorisierte Beratungsunternehmen?

Um das passende Partnerunternehmen für Dein nächstes Projekt ausfindig zu machen, gehe einfach auf die Webseite von innovation-beratung-foerderung.de. (Link: https://www.innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/Karten/Beratersuche-go-digital/start.html)

Hier findest Du alle autorisierten Unternehmen in Deiner Region. Außerdem findest Du dort auch gleich die Kontaktdaten der Firmen, so dass Du schon heute starten kannst.

Schon alles digital? Oder wartest Du noch auf Deine Förderung?

Ist das SEO auf Deiner kompletten Webseite schon so perfekt, dass auch ohne fremde Hilfe Tag für Tag neue potentielle Kunden bei Dir landen? Sind Deine Prozesse alle schon so weit automatisiert, dass Du Dich entspannt zurücklehnen und mit einem Lächeln im Gesicht zuschauen kannst, wie alles von alleine läuft? Wenn ja, super!

Wenn nicht, dann kann ich Dir eine Förderung durch das BMWi nur wärmstens ans Herz legen. Denn ich gehe mal davon aus, dass Du Dein Unternehmen aufs nächste Level pushen willst – und da ist die Digitalisierung eben nicht mehr wegzudenken. 

Und mal ganz ehrlich: Wenn Dir das Bundesministerium für Wirtschaft schon einmal diese Chance anbietet, warum solltest Du sie nicht auch wahrnehmen? Ich meine: Eine Ersparnis in Höhe von bis zu 16.500,- € bei Deinem nächsten Projekt – welcher Kostenmanager würde hier keine Luftsprünge machen?

Hinweis: Da sich aktuell viel ändert, übernehmen wir keine Verantwortung, dass obige Inhalte korrekt sind. Bitte informiere Dich an offizieller Stelle.

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