Geld verdienen mit Mikrojobs – So wirst du erfolgreicher Clickworker!

Geld mit MikrojobsDie Frage die wir uns in diesem Beitrag stellen ist, kann man wirklich mit Mikrojobs Geld verdienen? Auf dem ersten Blick hört sich das ja ziemlich gut an. Man muss kleine Aufhaben mithilfe seines Smartphones erledigen und bekommt dafür einen kleinen finanziellen Ausgleich. Doch lohnt sich die Arbeit als Mikrojobber?

Mikrojobs sind kleine Aufgaben die man über eine Smartphone App erhält und sich dann anschließend dafür bewerben kann. Die Aufgaben sind in Sekundenschnell erledigt. Man kann pro Mikrojob zwischen 1 bis 10 Euro verdienen. Ausgezahlt wird das verdiente Geld wenn man eine Mindestgrenze erreicht hat. 

Klingt alles erst einmal verlockend. Verschiedene Selbststests haben aber leider gezeigt, dass die Arbeit als Mikrojobber zwar leicht ist, aber dabei leider nicht wirklich viel Geld bei herumkommt. In diesem Beitrag haben wir das ganze Prozedure komplett durchleuchtet. Wie das Geschäft mit den kleinen Aufgaben wirklich funktioniert wird dir hier genauestens erklärt.

Was sind Mikrojobs?

Mikrojobs sind kurze und einfache Aufträge, die man im Internet oder mithilfe des Smartphones erledigen kann. Verdient wird pro Auftrag. Da es sich meistens um kleinere Aufgaben handelt, kann man als Clickworker ein wenig Geld verdienen.

Der Ablauf ist wie folgt: Ein Unternehmen erstellt die einfachen Aufträge auf einer Mikrojob-Website und der Nutzer kann diese annehmen und anschließend durchführen. Die meisten Aufträge dauern in der Regel nicht länger als 10 Minuten. Es gibt einige bekannte Internetseiten, die damit werben, viel Geld mit Mikrojobs verdienen zu können.

Bei Mikrojobs gibt es nicht nur um eine einzige Aufgabe, wie bei Umfrageseiten oder wie beim Geldverdienen als Texter. Es handelt sich dabei um ganz unterschiedliche Aufgaben mit individuellem Zeitaufwand. Dadurch schwankt aber die Bezahlung. So soll das arbeiten als Mikrojobber nicht ganz so langweilig sein und viel Abwechslung enthalten.

Mikrojobs sind sehr beliebt geworden

Mittlerweile gibt es die unterschiedlichsten Websites und Apps, sodass man als Clickworker (oder Appjobber) täglich genügend Aufträge abarbeiten kann.

Die meisten Clickworker Aufgaben sind ganz einfach von zuhause aus machbar und jeder kann sich die Zeit selbst einteilen. Anders gesagt, man kann ausschlafen und theoretisch die Arbeit ab 12 Uhr aufnehmen.

Vorteile beim Mikrojobben haben dadurch die, die oft erreichbar sind und viel Zeit und Motivation mitbringen.

Oft wird auch dafür geworben, dass solche Art von Jobs sehr für Schüler und Studenten geeignet sind, sofern sie die Mindestaltergrenze überschritten haben. Die Mindestaltergrenze liegt in der Regel bei 16 Jahren. Auf einigen Internetseiten von Mikrojobs liegt die Mindestaltergrenze aber auch schon bei 14 Jahren. Teilweise darf man aber auch erst als Erwachsener – also erst ab 18 Jahren – als Clickworker tätig sein.

Was muss man als Mikrojobber machen

Als Clickworker hat man ein breit gefächertes Aufgabengebiet, die auch alle unterschiedlich lange dauern und eine andere Bezahlung haben. Besonders beliebt sind Umfragen, die aber sehr schlecht bezahlt werden. Für eine 15-Minütige Umfrage gibts im Schnitt 30 Cent. Auf Umfrageseiten sind diese zumindest etwas besser bezahlt.

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Andere Aufgaben sind das Machen von Fotos oder Videos, von sich selbst oder von einem Einkaufsladen, die beste Art Geld zu verdienen als Clickworker. So können schon mal 5 Euro oder mehr überwiesen werden, für ein paar Fotos aus dem Supermarkt.

Viele Unternehmen lassen Clickworker auch ihre Website besuchen und bewerten, um die Meinung einer neuen Person zu bekommen. Aber auch hier werden die Aufträge sehr schlecht vergütet. Weitere beliebte Aufträge sind:

  • das Erstellen von Audiodateien der eigenen Stimme oder anderes.
  • Das Korrigieren von Rechtschreib-, oder Gramatikfehlern von Texten.
  • Suchen nach Informationen auf Internetseiten
  • Anfertigen von Produktbeschreibungen oder von kurzen Texten

Alles sind einfache und schnelle Aufgaben, die man im Vorbeigehen erledigen kann. Aber leider werden die meisten auch so bezahlt. Reich wird man als Clickworker nicht. Man sollte es eher als Gelegenheitsjobs sehen.

Die Aufgaben eines Mikrojobbers

Lebensmittelladen fotografieren als Mikrojobber
Zu den Aufgaben eines Mikrojobbers gehört auch das Fotografieren des Lagerbestandes eines Lebensmittelladens.

Die Aufgaben kann man mithilfe des Smartphones abschließen. Einige Aufgaben muss man auswärts erledigen und andere kann man auch rein im Internet erfüllen. Aufgaben wären zum Beispiel das Fotografieren des Bestandes einer bestimmten Marke an Tankstellen. Andere Aufgaben sind zum Beispiel das Prüfen von Öffnungszeiten bestimmter Lokalitäten. Diese Infos lädt man dann via App hoch.

Die Unternehmen brauchen solche Art von Aufgaben, um eine Meinung zu erfassen, die eigenen Läden zu überprüfen oder eine Studie zu erstellen.

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Die meisten Jobs (oder auch Gigs genannt), hat man in Sekundenschnelle erledigt. Nachteil ist, dass man teilweise von einem Ende der Stadt zum anderen Ende fahren muss. Um Kosten zu sparen, ist es empfehlenswert, die Arbeit mit dem Fahrrad statt Auto oder Motorrad zu erledigen. Mit dem Rad ist man innerhalb der Stadt viel schneller unterwegs, spart Geld und ist dazu noch sportlich aktiv.

Je schneller man einen Mikrojob erledigt hat, desto schneller kann man die nächste Aufgabe annehmen und somit mehr Geld als Clickworker verdienen.

Wie viel kann man mit Mikrojobs verdienen?

Auch wenn die Internetseiten für Mikrojobbing häufig ein konstantes und gutes Nebeneinkommen oder Taschengeld versprechen, sieht die Realität leider ganz anders aus.

Egal, ob als Schüler, Student, Erwachsener oder Rentner, es lohnt zahlt sich nur ein klein wenig aus, als Clickworker zu arbeiten. Ein vollständiges Gehalt oder der Ersatz zu einem realen Job ist es leider nicht. Schlimmer noch: Verschiedene Selbsttests haben gezeigt, dass die Jobber häufig schon fast ausgebeutet werden. Natürlich könnte man hier und da den Arbeitsablauf optimieren. Mikrojob-App Betreiber sollten jedoch eher dafür sorgen, dass Clickworker besser bezahlt werden.

Bei einem durchschnittlichen 8 Stunden Tag kann man zwischen 8 Euro und 40 Euro verdienen. Das ist kein wirklich guter Stundenlohn, aber es ist auch nicht wirklich Arbeit.

Als kleine Taschengelderhöhung klingt das vielleicht für einige ganz verlockend, aber dafür sollte man schon gut in seiner Arbeitsplanung sein. Wie weiter oben bereits erwähnt, sollte man wirklich mit dem Fahrrad unterwegs sein, damit man schnell von einem Job zum anderen gelangt.

Ein weiteres Problem ist, dass wenn man Geld als Clickworker verdient, man es sich nicht direkt auszahlen lassen kann. Man muss erst eine teilweise hohe Auszahlungsgrenze überschritten haben. Diese liegt manchmal bei über 50 Euro, was man leider erst nach wenigen Tagen oder gar Wochen erreicht.

Aber auf wenigen Seiten kommen manchmal Aufträge vor, mit denen man 3 bis 10 Euro verdienen kann, nur indem man, zum Beispiel 5 Fotos macht. Solche Aufträge lohnen sich zwar deutlich mehr und sind sogar empfehlenswert, kommen aber eher seltener vor. Gut bezahlte Mikrojobs werden natürlich auch von anderen Mikrojobbern schnell weggeschnappt.

Im YouTube Video von Pocket Money hat sich die mittlerweile bekannte YouTuberin Hazel das Geschäft mit den Mikrojobs getestet. Wie es ihr dabei ergangen ist, siehst du hier:

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Wie sieht das ganze steuerlich aus?

Mikrojobber oder Clickworker sind gewerblich tätig. Somit unterliegen sie der Einkommenssteuer, sobald der Grundfreibetrag überschritten wird. Das gilt auch für Schüler und Studenten. Allerdings liegt der Grundfreibetrag bei 9000 Euro im Jahr und 750 Euro im Monat, was als Clickworker fast unmöglich ist zu erreichen. Generell sollte man in Sachen Steuern nicht experimentieren und alle Einnahmen in der Steuererklärung verbuchen.

Wie viel Zeitaufwand hat man als Mikrojobber?

Auch wenn man trotz des niedrigen Lohnes jetzt mit Mikrojobbing anfangen möchte, sollte man noch wissen, wie viel Zeit man investieren will. Jobs gibt es nämlich viele.

Theoretisch kann abr jeder selbst entscheiden, wann er wie viel arbeiten möchte. Egal ob am Wochenende oder nur in den Ferien.

Wenn man wirklich Geld verdienen mit Mikrojobs möchte, sollte man schon 2 bis 3 Stunden am Tag arbeiten. Man sollte am besten den gesamten Tag über erreichbar sein, um Aufträge zu reservieren, die man machen möchte.

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Eigentlich kann man sagen: Umso mehr man arbeitet, desto mehr verdient man auch. Aber man sollte es nicht übertreiben, schnell ist man unmotiviert und hat keine Lust mehr auf langweilige Aufgaben mit schlechter Bezahlung.

Beliebte Clickworking Apps

Es gibt eine Menge Clickworking-Apps. In Deutschland zählt Appjobber und Clickworker zu den bekanntesten Mikrojob Apps. Man kann hier aus den verschiedensten Mikrojobs wählen. Dazu gehören Aufgaben wie: Mystery Shopping, Preisbeobachtung, Kontrolle von Aussenwerbung und vieles mehr.

Fazit: Lohnt sich der Job als Mikrojobber?

Na ja, ehrlich gesagt nicht wirklich. Es ist sicher eine gute Idee nebenbei Geld verdienen zu können. Man benötigt einfach nur ein Smartphone. Als Vollzeit Job kommt es leider wirklich nicht in Frage. Dafür müssten Unternehmen etwas tiefer in die Tasche greifen und den App-Betreibern etwas mehr auszahlen, die wiederum dem Mikrojobber mehr zahlen können.

Mikrojobs kann man aber auch wirklich als Nebenbeschäftigung sehen, welches man auf dem Weg zur Arbeit und zurück anwenden könnte. Gegen ein paar Euro nebenbei für wirklich kleine Aufgaben die man superschnell erledigen kann, hat sicher niemand etwas auszusetzen.

Generell sollte man es einfach mal ausprobieren. Die Teilnahme ist kostenlos und vielleicht macht es dem einen oder anderen auch Spaß.

Vor- und Nachteile Mikrojobs

Vorteile

  • Sehr gute Auftragslage.
  • Aufträge sekundenschnell erledigt.

Nachteile

  • Niedriger bis sehr niedriger Verdienst.

Fotos: Daria NepriakhinaPriscilla Du Preez / Pixabay

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